Jahresrückblick 2025

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zeit sich zu erinnern, was in diesen 12 Monaten fototechnisch so passiert ist. Es waren nicht viele Shootings. Und das hatte den Hintergrund, dass es in dem Jahr zuvor (2024) zu viele waren, die meiner Gesundheit nicht gerade gut taten (wie berichtet).

Deshalb begann mein Shootingjahr erst im

MÄRZ

Model: Lalla

Lalla und ich kennen uns schon seit sehr vielen Jahren, so dass sich zwischen uns schon eine Freunschaft entwickelt hat. Wir sind fast täglich in Kontakt, tauschen uns auch privat aus. Umso erstaunlicher, dass es hier erst unser zweites Shooting war. Wir trafen uns in einem von Lalla gebuchten AirBnB in Bad Hersfeld, 200 Kilometer von mir entfernt. Auch wenn wir dort die hochmoderne Kaffeemaschine nicht in Gang bekamen, machten wir natürlich einige Fotos mit Kaffeebecher.

Lalla hatte viele Klamotten mitgebracht, die wir aber leider nicht alle fürs Shooting schafften. Auch das Anziehen brachte so einige Komplikationen mit.

Zum Glück braucht es kaum Klamotten unter der Dusche.

Nach der heißen Dusche ging es wieder zurück ins Wohnzimmer, wo auch das Bett stand. Dort entstanden die nächsten Bilder:

Leider mussten wir krankheitsbedingt das Shooting vorzeitig abbrechen. Nächstes Jahr nehmen wir uns aber dafür noch mehr Zeit für uns!


MAI

Models: Jacky, Nicky, Sandra

Erst zwei Monate später ging es weiter. Über dieses Shooting habe ich sehr ausführlich hier in meinem Blog geschrieben (siehe Teil 1, Teil 2, Teil 3)

Hier einige Fotos:


Dann kam eine lange Sommerpause. In den heißen Monaten kann ich einfach nicht mehr shooten, das schaffe ich nicht mehr. Deshalb ging es erst weiter im…

SEPTEMBER

Model: Jacky

Die Temperaturen wurden für mich langsam wieder erträglicher. Da kam die Anfrage von Nicky, in einem Lostplace zu fotografieren. Aktshooting in einem Lostplace! Natürlich war ich sofort begeistert.

Zum Schluss hin fing sie doch an zu frieren, so dass wir dann aufhörten. Doch es war ein toller Abschluss für die Sommersaison.


Und somit kam der Herbst. Wir hatten den Monat…

OKTOBER

Model: Steffi und Dina

Mitten in einer Fußgängerzone im Ruhrgebiet machten wir drei es uns in einem Hotelzimmer gemütlich. Das Licht wurde immer spärlicher… naja, die Klamotten auch. 🙂

Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft Steffi vor meiner Kamera stand. Zwischen uns hat sich mittlerweile ein Vertrauen aufgebaut, das seinesgleichen sucht. Dadurch sind viele sehr intime Fotos entstanden, die nicht alle für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ich danke dir für dieses Vertrauen, es bedeutet mir wahnsinnig viel!


Nur zwei Tage später saß ich bei einer Tasse Kaffee bei…

Model: Chanty

Es war unser erstes gemeinsames Shooting. Bei dieser Tasse Kaffee lernten wir uns näher kennen, tauschten Ideen aus, die wir dann im Flur und im Schlafzimmer fotografisch umsetzten.

Bei ihr fühlte ich mich sofort wohl. Na ja, Nerds unter sich. 😉


Und damit endete für mich das Jahr. Ich bin sehr gespannt, wie es nächstes Jahr weiter geht (einige Termine stehen schon bereit).

Bedanken möchte ich mich für dieses Jahr bei allen meinen Models für ihr Vertrauen, Geduld und Kaffee. Wir sehen uns…


Instagramseiten der Models:

Dina (Nupsy) / Chanty (Firefly) / Jacky / Lalla /

Nicky / Sandra / Steffi (Mokkaauge2.0)


Wer mich oder meine Arbeit unterstützen möchte, und sei es nur mit einer Tasse Kaffee, kann es gerne über ein Klick auf die Tasse oder PayPalMe tun. Vielen Dank.

Kofi
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Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio -Teil 3-

Und nun der dritte Teil vom Shooting. Wer die ersten Teile verpasst hat, kann sie hier nachlesen: Teil 1, Teil 2

Nun war es endlich soweit… es ging unter die Dusche. Schon als ich heute Morgen das Studio betrat (wir mussten an dieser Location vorbei, um in das eigentliche Studio zu gelangen), war ich begeistert. Das spärliche Licht, die Farben, das ganze Ambiente… da schlug mein Fotografenherz sofort schneller. Sofort entstanden Bilder in meinem Kopf. Ich als Availible-Light-Fan war sofort in den Bann geschlagen.

Zuerst ging es mit Sandra unter die Dusche. Wir arbeiteten zunächst ohne Wasser, da sie ihre Haare nicht nass machen wollte. Das war dann erst zum Ende des Shootings geplant. Also stand ich nun da in dieser Dusche, ließ alles auf mich wirken. Sandra zog sich aus, ging nach hinten zu dieser fantastischen Wand, rechts befand sich eine Fensterwand mit Sprossen. Einige fehlende Glasscheiben unterstrichen das „runtergekommende“ Ambiente. Vor mir ein nacktes Model… ich war in meiner Fotografenwelt. Das natürliche Licht kam durch ein Fenster auf der linken Seite, umschmeichelte Sandras Körper. Ich hob meine Kamera, das Shooting begann…

Dann stand plötzlich Nicky neben mir. Sofort war die Idee geboren, hier ein Girl/Girl-Shooting zu machen.

Mittlerweile fanden wir heraus, dass wir den Duschstrahl im Vordergrund laufen lassen konnten. Das ergab natürlich ein noch besseren Effekt.

Sandra wollte was mit nassen Klamotten testen. Also zog sie sich wieder etwas an und cremte ihre Haut ein, damit die Wassertropfen besser abperlen konnten.

Danach machte ich zunächst einige Fotos mit Nicky.

Doch es dauerte nicht lange, bis sich auch Jacky hinzugesellte. Zuerst blieb sie im Hintergrund stehen und beobachtete uns. Dann fasste sie sich ein Herz und kam hinzu. Wie ich später erfuhr, war das ihr erstes richtiges Aktshooting. Wie ich schon mal beschrieben habe, habe ich wahnsinnig großen Respekt vor jedem Model, das sich vor meiner Kamera begiebt. Und wenn es dann noch ein Aktshooting ist, umso mehr.

Jacky wurde immer lockerer, improvisierte dann zusammen mit Nicky.

Zum Schluss wollte Sandra nun gänzlich nass werden. Sie ist ein Profi vor der Kamera. Sie begann mit ihrer Performance, zog sich unter dem Wasser langsam aus, ich brauchte kaum etwas sagen. Es entstanden Fotos, die ich so bis dahin noch nie gemacht hatte.

Der Tag neigte sich dem Ende zu. Selten war ich nach einem Shooting so kaputt, aber auch so voller Eindrücke. Ich gebe zu, dass ich manchmal mit den Gedanken spiele, dieses Hobby so langsam aufzugeben. Aber nach Shootings wie diesen… nein, das geht einfach nicht. So lange es Anfragen von Models gibt, wie könnte ich da Nein sagen?

Ein ganz liebes Dankeschön für diesen tollen Tag geht an meine Models Jacky, Nicky und Sandra. Und natürlich an Werner, dessen Planung diesen Tag erst hat möglich machen lassen.


Models:

Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

Fotografen:

Werner (Instagram) Christian (Instagram)

Studio:

Ruhrpottstudio


Ohne Kaffee, kein Shooting. Ich brauche das Zeug, um kreativ zu sein. Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“ (lange Fahrten, Shooting, Bildbearbeitung, Blog schreiben…).

Vielen Dank.

Kofi
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    Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio – Teil 2-

    Weiter geht’s mit dem zweiten Teil. Wer den ersten noch nicht gelesen hat, hier ist er: Teil 1

    Ich wollte eine Pause vom Shooting machen, schnappte mir meine Kaffeetasse und setzte mich für einen kleinen Augenblick hin. Ich sah, wie sich die Mädels für die nächste Szene fertig machten. Werner wollte sie zusammen im Bett fotografieren.

    Zwischendurch einige Selfies für Instagram.

    Wie es bei mir so ist… wenn ich ein Motiv sehe, kann ich nicht untätig bleiben. Ich stellte die Kaffeetasse weg, schnappte mir meine Kamera und schlenderte rüber zum Bett.

    Dort war die Stimmung schon sehr ausgelassen. Wenn drei Mädels sich verstehen und Spaß haben, dann sind sie kaum zu bremsen.

    Als sie mich sahen, mussten sie mich natürlich „ärgern“.

    Dann kamen wir zum Shooten. Das Licht hier war sehr weich, fiel durch ein gr0ßes Fenster. Der Hintergrund musste ständig aufgeräumt werden, da wir anfangs hier unser Equipment deponiert hatten.

    Danach hatte Werner die Idee, den Billardtisch als Location zu benutzen. Fand ich gut. Der Tisch stand inmitten der vielen separaten Studiobereiche. Das hatte leider auch den Nachteil, dass diese ständig im Hintergrund zu sehen war. Auch war dieser Platz sehr lichtdurchflutet.

    Ich versuchte dann, meine Ideen umzusetzen.

    Die, die mich kennen, wissen, dass ich das Spiel mit Licht und Schatten liebe. Daher konnte ich es kaum erwarten, endlich in der dortigen Dusche zu fotografieren. Diesen Billardtisch hätte ich gerne in einem dunklen Raum stehen gehabt. Vielleicht mit Rauch im Hintergrund und einigen kleinen Lichtinseln. Das wäre dann eher so meins gewesen.

    Nun fielen die restlichen Klamotten bei den Models. In einer Ecke hang ein Boxsack. Sandra (oder Nicky?) fragte mich, ob ich dort mit den beiden Fotos machen könne. Wer kann da schon Nein sagen?

    Nach diesem spaßigen Ausflug in die „Rocky-Welt“, zog es mich in die Küche (wir näherten uns langsam der Dusche). Wenn schon ein unruhiger Hintergrund, dann auch richtig! Und ich mag es (ist das ein Fetisch?), nackte Frauen in der Küche zu fotografieren. Also ging ich anschließend mit Sandra und Jacky in die Küche, mussten dort aber erst etwas Platz schaffen.

    Nachdem das Essen und Trinken auf dem Tisch gepackt waren, konnten die Models auf den Tresen in der Küche steigen.

    Kleiner Funfact ist hier zu sehen…

    … auch wenn die Models oft nackt durch die Gegend laufen, tragen sie oft warme Schuhe oder Socken (Hauptsache die Füße sind warm), um sich nicht zu erkälten. Sieht manchmal sehr lustig aus…

    Hier konnte ich mich so richtig kreativ auslassen. Das Licht war hier eher nach meinem Geschmack.

    Shooting done…

    Dann gab es noch einige Einzelaufnahmen, wo ich auch auf die Wünsche der einzelnen Models einging.

    Und dann war es soweit, ich begab mich mit den Dreien in die Dusche. Und was da für Bilder entstanden, siehst Du im 3. Teil…

    Fortsetzung folgt…


    Mitwirkende:

    Models:

    Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

    Fotografen:

    Werner (Instagram) Christian (Instagram)

    Studio:

    Ruhrpottstudio


    Ohne Kaffee, kein Shooting. Ich brauche das Zeug, um kreativ zu sein. Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“ (lange Fahrten, Shooting, Bildbearbeitung, Blog schreiben…).

    Vielen Dank.

    Kofi
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    Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio -Teil 1-

    „Wenn du diese Musik anlässt, bin ich sofort weg!“ Werner schaute mich an und erkannte, dass es mir ernst war. Schnell schaltete er den Schlagersender aus. Schlager… geht ja gar nicht. Wir einigten uns lachend auf ein Oldiesender und fingen an, unsere Taschen in den hinteren Teil der Küche auszupacken. Erst vor wenigen Minuten trafen wir uns vor dem Ruhrpottstudio, drin machten wir erstmal einen kleinen Rundgang. Ich war das erste Mal hier, und es gefiel mir auf Anhieb. Gerade die Dusche erweckte mein Interesse. Doch dazu später mehr im 2. Teil. Meine Anspannung fiel zusehends ab (viele wissen, dass ich vor jedem Shooting immer wahnsinnig nervös bin).

    Erstmal hieß es Kaffee trinken und das Shooting planen, wer mit wem wann und wo shootet.

    Als erstes wollte ich mit Sandra in dem hinteren Teil des Studios shooten. Der Raum war sehr liebevoll und romantisch eingerichtet. Rechts stand ein altes Sofa, vor Kopf ein Schreibtisch, verschiedene Möbelstücke und viele Pflanzen. Alles machte einen sehr mediterranen Eindruck. Ein großer Spiegel rundete alles ab. Das Licht fiel durch ein großes Fenster, so dass ich nicht auf künstliches Licht angewiesen war (ich arbeite überwiegend mit natürlichen Licht).

    Nach dem Schminken ging es los. Erst mal warm werden, einige Posen ausprobieren.

    Langsam entwickelte sich ein Flow. Sandra und ich fotografieren schon das dritte Mal mitteinander, so dass wir unsere Ideen schnell ohne viele Worte umsetzen konnten.

    Danach ging es mit Jacky weiter. Uns hatte es der Schreibtisch und das alte Sofa angetan.

    Das Licht war hervorragend, so dass ich meine kleine Blitzanlage wiedermal unausgepackt in der Ecke liegen ließ.

    Jetzt war eine kleine Pause angesagt.

    Ich liebe Film-Noir. Die alten SW-Gangsterfilme mit kaputten Typen mit einem Whiskyglas in der Hand in einer Bar, umgeben von Zigarettenqualm, verführerischen Femme Fatal und Klaviermusik (siehe Humphfrey Bogart und Ingrid Bergman in „Casablanca“). Und hier im Studio befand sich ebenfalls so eine Ecke, die durch ihre Bar und Jalousien diese Atmosphäre vermittelte.

    Nun war Nicole bei mir an der Reihe. Sie hatte ein rotes Kleid dabei. Natürlich sollten die Bilder passend zu Film-Noir in Schwarzweiß sein, doch hier knallten die Farben so richtig.

    Ich war voll in meinem Element. Habe ich etwas Neues für mich entdeckt? Sonst waren es ja nackte Frauen in Lostplaces (was ich immer noch gerne mache). Aber solche Szenen haben mich jetzt so richtig angefixt. Vielleicht werde ich mich in Zukunft darauf stärker konzentrieren.

    Wir machten weiter:

    Zu einer Bar-Szene gehören auch mal zwei Personen: der Barkeeper und sein Gast. Also musste Sandra nochmal herhalten.

    Natürlich musste das Outfit passen. Zuerst hatte Sandra noch eine Kleinigkeit an. Doch wir entschieden schnell, dass es spannender sei, wenn beide nackt sind. Hier half Jacky Sandra noch, dass alles gut sitzt, was dann später nicht mehr vonnöten war.

    Und so entstanden dann die nächsten Bilder:

    (Fortsetzung folgt…)


    Mitwirkende:

    Models:

    Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

    Fotografen:

    Werner (Instagram) Christian (Instagram)

    Studio:

    Ruhrpottstudio


    Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

    Vielen Dank!

    Fotoshootings – auf ein Wort…

    Nimm Dir einen Kaffee, mache es Dir bequem, denn wir müssen reden. Nein, so schlimm ist es nicht. 🙂 Jetzt kommen nur so einige Infos bzgl. immer wiederkehrende Fragen aber auch Missverständnisse im Vorfeld eines Shootings…

    Alles fängt mit einer Anfrage an. Diese bekomme ich meistens über Instagram, aber mittlerweile auch über andere Social-Media-Kanäle, wo ich unterwegs bin. Und ich freue mich über jede Anfrage. Nicht, weil ich damit Geld verdiene (das ist sehr selten, doch dazu später mehr), sondern weil es für mich bedeutet, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Das beudeutet mir sehr viel!

    Wie so ein einzelnes Shooting abläuft, beschreibe ich ja hier in meinem Blog. Jedes Shooting ist anders, jedes Model ist anders, und auch die Wünsche, was wo geshootet werden soll. Und damit fängt alles an…

    (Übrigens: Mittlerweile bekomme ich auch Anfragen von männlichen Models, was ich toll finde! Um aber nicht ständig im Text gendern zu müssen, sind die Models bei mir hier weiblich genannt, meine aber beiderlei Geschlecht). 🙂

    Planung

    Manchmal merke ich, dass das Model von falschen Voraussetzungen ausgeht. Da gibt es Anfragen wie: „Mach mal tolle Fotos von mir! Bin für alles offen.“ Nun ja, das ist ja schön zu wissen, aber ich brauche schon mehr Hinweise. Was ich toll finde, muss ja dem Model nicht gefallen. Möchte sie ein romantisches Shooting auf der Blumenwiese oder ein „dreckiges“ in einem Lostplace? Ist schon ein kleiner Unterschied…

    Dann werde ich manchmal gefragt, ob ich denn ein Studio habe. Die Frage ist legetim. Tatsächlich, und das ist wichtig zu wissen, ich bin kein beruflicher Fotograf; ich mache das ausschließlich als Hobby. Ich habe also kein Studio, auch sonst habe ich keine Verbindungen zu anderen Locations. Wenn gewünscht, muss es eben gemietet werden.

    Meistens schlage ich beim ersten Mal ein Homeshooting vor. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen fühlt sich das Model in den eigenen vier Wänden wohler, ihre Klamotten befinden sich in Griffweite… auch die Kaffeemaschine. 🙂

    Aber nicht immer ist ein Shooting dort möglich, dann gibt es als Alternative ein Airbnb oder Hotelzimmer. Die Kosten dafür teile ich mir mit dem Model, allerdings nur mit denen, mit denen ich schon geshootet habe, also persönlich kenne. Sollten wir das erste Mal zusammen shooten, und Du möchtest unbedingt in einem Hotelzimmer/AirBnB shooten wollen, dann bitte ich Dich, die Kosten zu übernehmen.

    Viele Ideen entstehen während des Shootings, man kann nicht alles planen. Aber die grobe Richtung sollte im Vorfeld geklärt werden (Dessous, Akt, Pornart etc.), damit man nicht mit falschen Vorstellungen zum Shooting geht. Wenn wir uns da einig sind, dann werden wir gemeinsam (!) die weiteren Schritte unternehmen. Wo wollen wir shooten? Wer kann was besorgen etc.? Wichtig ist, dass wir das gemeinsam tun. Wie schon gesagt, ich mache das nur in meiner Freizeit, als Hobby, wie das Model wohl auch.

    Ich hoffe, dass ich damit jetzt nicht alle verschreckt habe. Ich möchte nur meine Sicht der Dinge darlegen. Es kam schon mal vor, dass ich alles geplant und gemacht habe (ein Tag Urlaub genommen, weil in der Woche, Airbnb gebucht und bezahlt, und dann am Morgen des Shootings die Nachricht vom Model, dass es wohl doch nicht so passen würde). Nicht sehr schön.

    Kurz zusammengefasst: Wenn wir das erste Mal zusammen shooten, dann bitte bei Dir Zuhause oder in einer Umgebung, die Du organisierst. Bei einem AirBnB oder Hotelzimmer teile ich mir Kosten nur mit Models, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe.

    So, und wenn wir schon dabei sind, nun das Thema Kosten.

    Kosten

    Grundsätzlich nehme ich für das Fotografieren nichts, schließlich bezahle ich das Model ja auch nicht (Außnahme bildet hier Anfragen von bekannten Dating- oder Bezahlplattformen. Näheres weiter unten). Die Kosten für ein Studio/Airbnb/Hotelzimmer werden bei „Bestandsmodels“geteilt. Und da ich fast immer im Umkreis von 50 Kilometern meine Shootings habe, berechne ich auch keine Fahrtkosten. Zudem ist mein kleines eAuto sehr sparsam. Sollte ich weiter fahren müssen, wäre eine kleine Entschädigung schon ganz lieb.

    War es das? Nein, nicht ganz. Stichwort: JoyClub/OnlyFans etc. Model und Fotograf möchten natürlich was von den Fotos haben. Klar. Grundsätzlich gehören dem Model die Fotos. Ich poste kein einziges, ohne es mit dem Model vorher abgesprochen zu haben. Warum? Nun, es gibt Bilder, die gehen keinem was an. Das möchten die Models für sich privat haben. Das respektiere ich! Wenn aber von vornherein klar ist, dass (fast) alle Fotos nicht für die Veröffentlichung bestimmt sind, sei es, weil sie eben zu privat sind oder das Model diese Bilder zum Verkauf anbieten will (gibt ja verschiedene Plattformen dafür), dann habe ich ja ehrlich gesagt nichts davon. Nur Kosten und Arbeitszeit. Dann hätte ich schon gerne eine kleine „Entschädigung“. Wie hoch diese ist, bestimmt das Model. Das heißt, ich bringe zum Shooting eine kleine Spardose mit. Da kann das Model so viel reinmachen, wie es meint, dass ihr das Shooting wert war. Ist mir völlig egal, wie viel das ist!!!

    Aber das ist eher selten der Fall. Unterm Strich habe ich meine Kosten, ja. Aber welches Hobby kostet nichts? Manchmal bekomme ich über meinen PayPal-Link die eine oder andere kleine Spende für einen Kaffee. Wenn das unterwegs zu einem Shooting passiert (ich lasse meine Follower in den Stories bei Instagram quasi „live“ dabei sein), dann bekomme ich hin und wieder sogar ein kleines Frühstück spendiert 🙂

    Zudem habe ich auch feste Sponsoren, die mir durch ihre regelmäßigen Spenden sehr helfen! Ich kann es nicht deutlich genug sagen, wie dankbar ich dafür bin. Es ist keinesfalls selbstverständlich.

    Fazit

    Also, wenn wir beide zum ersten Mal miteinander shooten wollen, wäre es schön, wenn Du Ideen aber auch die Location mitbringst. Da ziehe ich Homeshootings vor. Wenn nicht bei Dir, dann vielleicht die Wohnung einer Freundin/eines Freundes. Und wenn es unbedingt ein Hotelzimmer oder AirBnB sein muss, dann bitte ich Dich, die Kosten zu übernehmen. Wenn sich darüberhinaus weitere Shootings ergeben sollten, beteilige ich mich natürlich an den Kosten. Und wenn es dann um die Umsetzung geht, dann lass es uns gemeinsam planen und durchziehen. Kommunikation ist alles. Denn letztendlich ist es unser beider Hobby, das wir lieben, und wir beiden wollen, dass wir Spaß haben, und am Ende ein tolles Ergebnis hinbekommen.


    Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

    Vielen Dank!

    Jahresrückblick 2024 – Teil 2 –

    Und weiter geht’s mit meinem Jahresrückblick 2024. Wer den 1. Teil verpasst hat oder ihn nochmal lesen möchte, kann es hier tun: Jahresrückblick Teil 1

    Wir sind im Sommer angekommen. Sie Sonne brennt unbarmherzig und die Hitze fordert bei mir langsam seinen Tribut. Trotzdem geht es weiter…

    JUNI

    Model: Sternchen & Mrs.Wonder

    Wir tafen uns in einem kleinen Hotel in der Nähe von Aachen. Das Zimmer hatte alles, was man für ein gutes Shooting benötigte: ein großes Bett, viele Fenster und eine freistehende Wanne. Es war ein tolles Shooting, auch wenn mich die Hitze sehr zusetzte.


    JULI

    Model: Sabrina

    Diesen Monat verschlug es mich nach Brotdorf. Noch nie gehört? Ich bis dahin auch nicht. Auf dem Weg dorthin verriet mir ein Schild, dass ich nur noch knapp 200 Kilometer von Paris entfernt sei. Unglaublich. Warum war ich da? Nun, meine Frau lief einen Mammutmarsch in Heidelberg, und somit nutzte ich die Gelegenheit, Sabrina nach ihrem Unzug aus dem Ruhrgebiet für ein weiteres Shooting zu treffen.


    Model: Jessi

    Nur wenige Tage später war ich wieder mit Jessi in einem Airbnb im Ruhrgebiet. Es war mittlerweile unser drittes Shooting, und dieses Mal wollten wir neben Akt auch in Richtung Pornart gehen. Selbstverständlich kann ich hier nicht alle Bilder zeigen. Nur soviel: es wurde ein sehr heißes Shooting…


    SEPTEMBER

    Model: Püppi

    Der September begann bei Püppi. Sie und ihre Freundin erwarteten mich in ihrer kleinen Wohnung. Obwohl wir dort mehrere Locations ausprobierten, war das Schlafzimmer am besten. Das große Bett… der große Teddy… all das lud zum Shooting ein…


    Model: Sandra

    Sandra war beruflich für eine Woche in Köln. Was lag also näher, dieses Hotelzimmer für ein Shooting zu nutzen? Geplant, getan. Schon bei unserem ersten Shooting (Wild West Shooting) konnten wir viele Ideen umsetzen, so auch in diesem kleinen Hotelzimmer. Gebremst wurden wir erst durch die einsetzende Dämmerung. Bis dahin hatten wir aber wahnsinnigen Spaß. Viele Fotos und kleine Filmchen entstanden dabei, hier eine kleine Auswahl.

    Vielleicht sollte ich über dieses Shooting einen seperaten Blog schreiben. Mal schauen…


    NOVEMBER

    Model: Anne

    Zum Abschluss des Jahres ging es wieder nach Köln. Dort traf ich mich erneut mit Anne in einem sehr coolen Shootingspot. Hierüber habe ich schon berichtet, nachzulesen hier: Mit Anne im Theater


    Und somit schließe ich meinen Jahresrückblick 2024. Aber nicht ohne mich bei meinen vielen Models zu bedanken:

    Ihr habt 2024 zu einem unvergesslichen Shootingjahr gemacht. Ich bin gespannt, was das nächste Jahr bringt…

    Jahresrückblick 2024 -Teil 1-

    Und wieder geht ein Jahr zur Neige. Und wieder sitze ich mit einer Tasse Kaffee an meinem Wohnzimmertisch. Im Hintergrunde läuft leise Musik, draußen fallen einige Schneeflocken aus dem wolkenverhangenen Himmel. Mein Blick geht zurück in den Februar, denn dort hatte ich mein erstes Shooting…

    FEBRUAR

    Model: Jessis Photos

    Das Jahr 2023 hörte mit Jessi auf, und uns war klar, dass wir unbedingt nochmal zusammen shooten müssen. Dass das schon im Februar so sein würde, hat uns dann aber doch überrascht.

    Wir trafen uns in einem kleinen Airbnb in Hagen. Da es für uns das zweite Shooting war, waren wir beide lockerer als beim letzten Mal (was aber nicht bedeutete, dass ich nicht supernervös war… wie vor jedem Shooting).

    Weitere Bilder und Hintergrundbericht in meinem Blog:

    Aktshooting mit Jessi


    MÄRZ

    Model: Tanja

    Im März ging es dann in den hohen Norden. Ich liebe diese Gegend dort. Normalerweise befindet sich mein Shooting-Radius innerhalb von NRW, doch es gibt Ausnahmen. Die eine hieß Hamburg, die andere Tanja.

    Tanja ist mittlerweile eine gute Freundin geworden. Deshalb brauchte ich auch nicht lange überlegen, als sie mit ihrer Idee für ein weiteres Shooting in Hamburg an mich herantrat.

    Die Location war schon klasse. Doch lest selbst: Tanja in Hamburg


    APRIL

    Models: Steffi Nupsy

    Im April wurde es heiß. Nicht von den Temperaturen her, nein. Ich meine das Shooting. Ich hatte schon einige Pornart-Shootings hinter mir, doch dieses war noch mal eine Steigerung. Schließlich ging es hier um zwei Frauen, die nicht nur als Aktmodels vor meiner Kamera waren, sondern auch als Liebespaar. Ja, richtig gelesen. Und es war von vornherein geplant, dass es sehr intim zwischen den beiden werden würde.

    Doch lest selber: Entfesselte Leidenschaft


    MAI

    Model: Sandra

    Im Mai ging es in den Wilden Westen. Es war das erste Shooting mit Sandra, die aus dem hohen Norden in meiner Richtung kam. Eine gute Freundin von ihr hatte eine Ranch in der Nähe von Düsseldorf, das versprach eine coole Location zu werden.

    Nur soviel: es entstanden Fotos, die eigentlich bei drei Shootings entstanden wären. Sandra und ich verstanden uns auf Anhieb, ungehemmt gingen wir an die „Arbeit“.

    Auch darüber habe ich natürlich einen Blog geschrieben: Wild West Shooting


    Damit geht der erste Teil meines Jahresrüblicks zu Ende. Freut euch schon auf die Fortsetzung. Liked, kommentiert und aboniert diesen Blog, um nichts zu verpassen. 🙂

    Mit Anne im Theater

    Zumindest denken wir, dass es ein altes Theater war. Alles sprach dafür. Die große Freifläche, verschiedene Abgrenzungen und nicht zuletzt die Bühne auf der Kopfseite. Wie auch immer, uns gefiel es hier auf Anhieb.

    Doch zuerst musste ich ja hin. Die Location befand sich in Köln. Anne hatte mich schon vor einiger Zeit gefragt, ob ich mich als Fotograf zur Verfügung stellen würde. Nach unserem letzten Shooting in einem Schloß (nachzulesen hier: Anne im Schloß), sagte ich sofort zu.

    Ich stand schon sehr früh auf. Mit Hilfe einer kleinen Schlaftablette hatte ich die Nacht gut überstanden (vor Shootings bin ich immer so nervös, dass ich ohne Hilfe nicht schlafen kann). Unterwegs noch schnell eine kleine Stärkung und einen Kaffee.

    Fotografenfrühstück on the road

    Dort angekommen, wurde ich schon von Anne erwartet. In einem Hinterhof und über eine kleinen Treppe, erreichten wir die Location. Es war recht kühl dort. Kein Wunder, es war ja auch November. Wir nutzten zwar die kleinen Standheitzungen, diese brachten aber nicht viel. Egal. In einer Ecke gab es einen großen Tisch uns Sitzmöglichkeiten. Dort stand auch ein Radio, in dem ich entspannte Deluxe-Musik einstellte. Passend zu diesem Ambiente.

    Im hinteren Bereich stand ein altes Klavier. Das ganze Arrangement drumherum faszinierte uns, so dass wir dort mit dem Shooting beginnen wollten.

    Anne zog sich um, und schon fingen wir an.

    Wie ich schon öfters erwähnt habe, vermeide ich das Blitzen. Das Licht vor Ort muss reichen. Auch wenn ich hier teilweise mit ISO 2500 gearbeitet habe. Ja, dann rauscht es etwas in den Bildern, aber das passte hier sogar.

    Hinter dem Klavier war eine Holztreppe.

    Das Licht vom Fenster nebenan ergab eine schöne Atmosphäre.

    Hier entstanden dann die nächsten Bilder.

    Danach zog es uns zum Kamin. Wenn dieser schon hier aufgebaut ist, müssen wir ihn natürlich nutzen.

    Nun brauchten wir eine kleine Pause. Sie war aber wirklich klein, weil wir nur 3 Stunden Zeit hatten, bis die nächsten hier auf der Matte stehen.

    Als nächstes wollten wir dieses… Sofa (hat einen anderen, französischen Namen, den ich mir aber nicht merken kann) ausprobieren.

    Zu diesen Zweck schob ich ihn vor dem Spiegel. Diesen Hintergrund fand ich interessanter als die eintönige Wand.

    Dann hieß es, den richtigen Winkel und Fokuspunkt finden.

    Direkt daneben war eine Spielwiese mit vielen Weihnachtssachen. Wie schon geschrieben, hatten wir November, und Weihnachten war nicht mehr so weit entfernt. Was lag also näher, dieses auszunutzen. Anne zog lange rote Wollsocken an. Das passte…

    Die Zeit flog nur so dahin. Wir gönnten uns nun kaum noch eine Pause. Während Anne sich das nächste Outfit anzog, räumte ich die Accessoires von einer Ecke in die andere. Wenn ich überlege, wieviele Anfragen ich (hauptsächlich von männlichen) Followern bekomme, die gerne bei einem solchen Shooting dabei sein möchten, fand ich den Gedanken nun gar nicht mehr so abwegig. So ein Assistent hat doch was. Und wenn dieser sogar noch dafür bezahlt, drückt das auch noch unsere Kosten. Vielleicht mal eine Überlegung wert…

    Nun kamen wir an der Bühne an. Das Licht schwand langsam, so dass wir uns etwas beeilen mussten.

    Hinter der Bühne stand ein Bett. Es war mittlerweile recht schummrig geworden. Das Bett mit der maroden Wand im Hintergrund… das weckte in mir mein Faible fürs Melancholische.

    Doch nun näherten wir uns langsam dem Ende des Shootings zu. Wir räumten noch schnell alles auf, und schon waren die drei Stunden rum.

    Vielen Dank an Anne, die wieder eine fantastische Location gefunden hat. Shootings mit dir machen einfach nur Spaß.

    Anne auf Instagram:

    curvy_dilja_anne


    Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

    Vielen Dank!

    In eigener Sache

    Ich schloss die Haustür auf, hinter mir lag eine stundenlange Autofahrt. Es war ein tolles Shooting in Aachen, doch auch ein sehr anstrengendes. Die drückende Schwüle des Sommertages hat sich trotz der fortgeschrittenen Stunde nicht gelegt, im Gegenteil. Mir klebte das Shirt am Körper, mein Körper war erschöpft, ich wollte nur noch ankommen. Ich stellte meine Kameratasche ab, betrat das Wohnzimmer. Meine Kinder freuten sich, mich zu sehen, sprachen zu mir, doch… ich verstand kaum was! Diese Hörbeeinträchtigung fing schon beim Shooting an, doch ich tat das als ein kurzfristiges Kreislaufproblem ab. Kein Wunder bei dem Wetter. Doch nun bekam ich Gewissheit: ich hatte einen Hörsturz.

    Für diejenigen, die es nicht kennen. Ein Hörsturz (oder auch Ohrinfarkt) ist ein plötzlich auftretender, meist einseitiger Hörverlust. Die genaue Ursache ist nicht bekannt, es wird aber angenommen, dass Stress auch ein auslösender Faktor sein kann.

    In all den Jahren war dies nun schon mein dritter Hörsturz, und bei allen hatte ich eben Stress. Woher kam er diesmal? Nun, zum einen stresst mich der Sommer. Das mag sich vielleicht für den einen oder die andere merkwürdig anhören, ist doch der Sommer toll. Es ist warm und lange hell, alles ist so schön bunt… wie kann da Stress entstehen? Nun, jeder, der mich kennt, weiß, dass ich den Sommer hasse! Eben aus den oben genannten Gründen. Ich mag es nicht warm (für mich ist die Grenze zur Hitze schnell erreicht) und auch nicht die Helligkeit. Im Gegenteil, ich liebe die Dunkelheit, die Kühle eines nebeligen Herbsttages, an dem es tagsüber nie so richtig hell wird. Die ganze Welt ist still, kommt zur Ruhe (im Sommer wird bis spät in der Nacht Gartenpartys gefeiert und gegrillt).

    Zu diesem Sommerstress kam dieses Jahr leider auch einige familiäre Schicksalsschläge hinzu. Und wäre das nicht genug, wollte ich noch so viele Shootingtermine wie möglich wahrnehmen, die ich mit Models schon lange geplant hatte. Das zusammen war wohl doch etwas zu viel.

    Nun, was ist die Konsequenz daraus? Zum einen werde ich ab nächstes Jahr meine Shootings reduzieren. Ich will das an keine Zahlen festmachen. Wenn ich merke, dass es stressig wird anstatt Spaß zu machen, muss ich etwas kürzertreten. Und dann habe ich mir überlegt, so wie im Dezember, im Sommer eine Shootingspause einzulegen. Auch da werde ich flexibel bleiben, auch da kann mal ein Shooting stattfinden. Ich werde einfach mehr auf meinen Körper hören (müssen) als vorher.

    Denn, seien wir mal ehrlich… ich bin nicht mehr der Jüngste. 😉

    Ich hoffe sehr, dass meine Entscheidung verstanden und respektiert wird. Meine Ambition war und ist es immer noch, Fotos zu machen, die aus meiner Sicht eine gewisse künstlerische Note haben. Und das geht nur, wenn ich frei von Druck an die Sache gehe.

    Und ich weiterhin Anfragen von Models bekomme…

    In diesem Sinne: wir sehen uns…

    Nachtrag: dieses passierte schon im Hochsommer, ist also schon etwas länger her. Hatte ich wohl verpasst zu erwähnen (ja, ja, das Alter…). Trotzdem Danke an die vielen Genesungswünsche, die mich von überall erreichten. 🙂

    Wild West Shooting

    Treffpunkt war eine kleine Ranch in der Nähe von Düsseldorf, auf der Quarter Horses gezüchtet werden. Über mir donnerte ein landendes Flugzeug dem naheliegenden Flughafen an, während ich mich über einen holperigen Weg mehrere große Gebäude näherte. Ich stelle meinen Wagen ab und rief Sandra, mein heutiges Model, an. Minuten später begrüßten wir uns herzlich. Sie selber war schon einige Tage hier, kam sie doch aus der Nähe von Hamburg. Die Ranch, auf der Kinderunterricht, geführte Ausritte, Ferienbetreuung und Rodeos stattfinden, gehört einer Freundin von ihr, also verband sie ihren kleinen Urlaub mit einem Shooting.

    Hier mal der Link zur Ranch: Horsemannplace

    Um uns besser kennenzulernen (es war unser erstes Treffen und Shooting), gingen wir in einer Art Saloon. Schon hier sah es klasse aus, sofort entstanden in meiner Fantasie die ersten Bildideen.

    Mit unseren Kaffee setzten wir uns draußen hin und fingen an zu quatschen und Ideen zu entwickeln.

    Als Location dienten uns hier die kleinen Hütten, die in der Nähe des Haupthauses standen. Mit einem Male fühlte ich mich wie im Wilden Westen. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde hier diese Westernatmosphäre nachgebaut, ich war begeistert.

    Als erstes gingen wir zu einer urigen Holzhütte. Hier passt es, erotische Fotos in Richtung Wilder Westen zu machen.

    Die Ideen sprudelt nur so, immer andere Outfits wurden ausprobiert.

    Sandra und ich hatten sehr viel Spaß. Wie es sich herausstellte, haben wir beide auch Sponsoren, die uns regelmäßig finanziell unterstützen. Wir beschlossen, hier Fotos zu machen, die ausschließlich unsere Sponsoren als Dankeschön für ihre Unterstützung bekamen (sie haben sich sehr gefreut). Weitere Infos am Ende des Blogs.

    Zurück zu den andern Hütten entstanden andere Ideen. Denn diese sahen innen sehr romantisch aus.

    Sandra zog sich um.

    Es war sehr eng in diesem Raum, doch das Licht war fantastisch. Ich beschloss, die Bilder etwas überzubelichten, um den romantischen Touch zu verstärken.

    Es entstanden sehr romantische aber auch erotische Bilder…

    Im Grunde bin ich sehr schüchtern. Ich weiß, das widerspricht sich als Fotograf für Aktaufnahmen. Am Anfang habe ich oft Schwierigkeiten, dem Model zu erklären, was für eine Pose ich mit so vorstelle, wie weit sie nackt sein soll, etc. Sehr wichtig bei solchen Aufnahmen ist das Vertrauen. Ich kann es nicht oft genug sagen. Denn nur dann können solche befreiten Aufnahmen entstehen. Sandra und ich verstanden uns auf Anhieb. Somit konnte ich frei meine Wünsche äußern, sie aber auch ihre. Es passte einfach…

    Später am Tag hatten wir noch die Idee, mit einer Wanne auf der großen Koppel zu shooten.

    Eine Idee folgte der anderen. Ich kam aus dem Shooting gar nicht mehr heraus.

    Doch auch dieser Tag ging irgendwann zu Ende. Erschöpft aber wahnsinnig glücklich verabschiedeten wir uns.

    Danke an Sandra für diesen fantastischen Tag voller Lachen und kreativer Idden. Ich freue mich schon auf unser nächstes Shooting.

    Sandra auf Instagram: sandra_onlyprivat75

    Wenn Du Sandra unterstützen möchtest, würde sie sich über eine kleine Spende sehr freuen: Sandras PayPal: sandraonlyprivat1975@gmail.com


    So ein Shooting macht sehr viel Spaß. Und ich mache das nicht, um Geld zu verdienen. Auch in Zukunft möchte ich meine Dienste kostenlos anbieten. Aber Fahrten zu Location, mieten von Hotelzimmern oder eben der berühmte Kaffee unterwegs kosten nun mal Geld.

    Wenn Du mir helfen willst, dass ich unterwegs nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

    Vielen Dank.

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