Entfesselte Leidenschaft

„Und Christian, Dina und ich haben gestern darüber gesprochen. Was wäre, wenn es beim Shooting tatsächlich zum Sex käme zwischen ihr und mir? Würde es dir was ausmachen, das zu fotografieren?“

„Natürlich macht mir das nichts aus. Es wäre mir eine Ehre, so viel Vertrauen von euch zu haben! Wenn es intensiver werden sollte und ich störe, dann sagt bitte Bescheid, und ich warte nebenan.“

„Ach Quatsch, das musst du nicht. Du kannst einfach die Momente festhalten…“

Dieses Gespräch wurde einige Zeit vor dem Shooting-Termin geführt. Und natürlich war das wieder ein Grund mehr, am Abend zuvor eine Schlaftablette zu nehmen, sonst hätte ich vor Aufregung wieder nicht schlafen können.

Am Shootingtermin selber war ich natürlich wieder überpünktlich, noch keiner da. Um die Zeit zu überbrücken ging ich in die gegenüberliegende Tankstelle und holte mir Schokolade und eine Cola; ich brauchte jetzt Zucker. Dann setzte ich mich auf eine kleine Mauer, stärkte mich und meine Nerven und wartete. Was mache ich hier eigentlich wieder? Es wäre jetzt so beruhigend, Zuhause mit einem Kaffee ein Buch zu lesen, oder mit dem Fahrrad eine größere Tour zu machen. Nicht selten habe ich vor einem Shooting solche Gedanken. Aber genauso regelmäßig, wie diese Gedanken kommen, verschwinden diese spätesten dann wieder, wenn das Shooting läuft und wahnsinnigen Spaß macht. Dann genieße ich diese Momente und möchte nirgendwo anders sein.

Ein Auto fuhr vor und riss mich aus meine Gedanken. Ich schlenderte den beiden entgegen, wir begrüßten uns herzlich. Steffi habe ich ja schon unzählige Male fotografiert, letztens waren wir sogar dafür zusammen in der Badewanne.

Wer das verpasst hat, kann es hier nachlesen:

Mit Steffi in der Badewanne

Wir betraten das BDSM-Apartment. Eine ganze Wohnung auf zwei Etagen war für diesen Zweck ausgerichtet. Der sympathische Besitzer machte eine Führung und erklärte uns die eine oder andere Vorrichtung. Privat bewege ich mich nicht in dieser Szene, kenne mich also nicht in allen Einzelheiten aus. Gespannt hörte ich zu.

Dann waren wir alleine. Ich baute meine kleine Blitzanlage auf, und wir fingen mit den ersten Fotos an. Dazu muss ich erwähnen, dass ich es tunlichst vermeide zu blitzen. Die fehlende Praxis und meine immer noch vorhandene Nervosität waren wohl auch die Ursache, dass ich mit den Blitzen nicht zu 100% zufrieden war. Trotzdem waren die ersten Fotos schon recht vielversprechend.

Nach dem Andreaskreuz und dem Thron ging es rüber zu dem gr0ßen Bett, eine wahnsinnige Spielwiese und der Blickfang hier in diesem Raum. Dort gab es unzählige Möglichkeiten mit Fesseln, Stangen und was weiß ich.

Wenn ich manchmal gefragt werde, was mich am meisten an meinem Hobby fasziniert, dann, dass ich dadurch Einblicke in die mannigfaltigen Facetten menschlicher Interessen und Neigungen bekomme. Ich finde es ungeheuer faszinierend, in diese Welt einzutauchen, die Menschen kennenzulernen, die dieses ausleben.

Doch zurück zum Shooting. Neben dem Bett gab es eine Balkontür, die wir leicht öffnen konnten, so dass etwas natürliches Tageslicht in das Zimmer sickerte und genau auf das Bett fiel. Das war für mich natürlich großartig. Bei den nächsten Fotos musste ich zwar mit hoher ISO arbeiten, aber das nahm ich gerne in Kauf.

Es entstanden viele sehr sinnliche Fotos…

Als Kontrast dazu wollten wir nun etwas „härtere“ Bilder machen. Dazu passte das große Sofa.

Zu Beginn dachten wir, wir stellen eine typische Männerfantasie nach: der Kerl kommt nach Hause, setzt sich mit offener Hose und einer Flasche Bier aufs Sofa und beobachtet dabei, wie eine Frau vor ihm strippt.

Wir hatten verdammt viel Spaß, diese Szene nachzustellen.

Inzwischen waren wir total locker drauf. Meine anfängliche Nervosität war gewichen, wir konnten ohne Hemmungen unsere Fantasie freien Lauf lassen. Dabei entstanden folgende Fotos:

Dina fiel es bei den letzten beiden Fotos schwer, ernst zu bleiben, da Steffi die Situation natürlich ausnutzte, um sie mit ihrer Zunge zu „ärgern“.

Die Atmosphäre wurde immer intimer und ausgelassener, die meisten Fotos waren im Kasten. Schließlich entschieden wir, zum Abschluss nochmal zum Bett zu wechseln. Prompt kam meine Nervosität zurück, schließlich kam wohl nun das, was von Anfang an mit eingeplant war, ich mir aber nicht sicher war, ob es wirklich passieren würde.

Selbstverständlich gehe ich jetzt nicht ins Detail. Nur soviel sei verraten: es erfüllt mich bis heute mit Dankbarkeit, dass mir so viel Vertrauen seitens Steffi und Dina zukam, um bei ihrer Zweisamkeit dabei sein, und diese sogar noch fotografisch festhalten zu dürfen.

Deshalb zum Abschluss noch einige Aufnahmen, die hoffentlich für sich sprechen und keine weiteren Worte benötigen…

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Danke an Dina und Steffi. Folgt ihnen doch auf Instagram.

Instagram

Dina : _nupsy_

Steffi: mokkaauge2.0

Studio: Flair-Apartments

Buy Baltrusch-Photo a Coffee

Fotoshooting mit Tanja in Hamburg

Es war noch dunkel draußen, die Sonne mühte sich, hinter dem wolkenverhangenen Horizont emporzukriechen. Ich saß in einem schottischen Restaurant nahe der Autobahn gen Norden und gönnte mir einen Kaffee und meinem kleinen Auto eine Portion Strom.

Frisch gestärkt ging es dann wieder auf die Straße nach Hamburg. Beim dritten Versuch klappte es endlich mit dem Treffen. Zweimal mussten wir es krankheitsbedingt ausfallen lassen.

Pünktlich holte ich Tanja von Zuhause ab, dann fuhren wir durch den noch frühen Morgen zum gemieteten Studio. Dieses befand sich in einem alten Haus, zum Eingang ging es durch eine kleine Gasse, die an sich schon sehr filmreif wirkte.

Unser gemietetes Studio sah sehr alt aus, was es letztendlich auch war. Der Besitzer erklärte uns, dass es die Wohnung eines Apothekers von vor über hundert Jahren war. Er konnte sich diese leisten, weil er der exklusive Verkäufer eines Elixiers war, das ein befreundeter Arzt entwickelt hatte (das die Kurzfassung).

Heute wird diese Wohnung als Fotostudio vermietet.

Wir nahmen die hintere Ecke für unser Equipment in Beschlag, dann ging es vor den großen Spiegel. Dieser hing über einen Kamin, und lenkte wirklich die Blicke auf sich. Umrahmt wurde dieser von Lampen, was eine gewisse Atmosphäre ausstrahlte. Wir kamen uns vor, als wären wir in einem Varieté in Paris.

Als Fotograf muss man manchmal am Model auch Hand anlegen. Beim letzten Shooting half ich ihr in sehr enge, kniehohe Lederstiefel. Diesmal waren es „nur“ kleine Schuhe…

Auch dieses Mal hatte ich meine Lichtblitze mitgenommen, da ich nicht wusste, wie dunkel der Raum ist. Ja, er war recht dunkel. Allerdings mag ich es einfach nicht zu blitzen. Also wurde die ISO hochgeschraubt, Blende auf und los.

Auf der einen Seite befanden sich große Fenster, die eigentlich genügend Licht hineinließen.

Allerdings befand sich dort auch ein größeres Gebäude, in dem sich verdächtig oft die Vorhänge bewegten; offensichtlich hatten wir heimliche Zuschauer. Egal…

Dieses Licht musste ich natürlich ausnutzen. Also ging Tanja an einem Ende des Tisches, ich auf die andere. Es entstanden viele, wie ich finde, sehr gefühlvolle Bilder.

Jetzt wollten wir endlich die von Tanja gekauften Fächer ins rechte Licht rücken.

Es enstanden Bilder vor dem Fenster, aber auch auf dem großen Tisch, der in der Mitte des Raumes stand.

In der Zwischenzeit kam Tanjas Freund vorbei und versorgte uns mit lebenswichtigen Kaffee. Dies ist wirklich nicht zu unterschätzen. So ein Kaffee während oder nach einem Shooting ist eine so große Hilfe, weshalb ich für jede noch so kleine Spende sehr dankbar bin. Doch davon gleich mehr.

Nach knapp drei Stunden waren wir dann mit dem Shooting fertig. Wir packten alles zusammen, sprachen nochmal mit dem Besitzer des Studios. Wir können dieses wirklich sehr empfehlen! Wenn ihr als mal in Hamburg shooten wollt, hier der Link:

Die Fotomanufaktur

Nach dem Shooting gingen Tanja und ich noch in ein Café, unterhielten uns über dies und das, genossen bei Kaffee und Kuchen die Zeit zusammen.

Da so ein Shooting, je nach Aufwand, viel Geld kosten kann, sind uns Spenden als Honorierung unserer Arbeiten sehr willkommen. Wenn Du also auch dazu beitragen willst, dass wir zukünftig einen Kaffee trinken können, nutze den folgen Link:

Model Tanja auf Instagram: Lumiere

Aktshooting mit Jessi

Es war Ende Februar diesen Jahres, mein erstes Fotoshooting lag an. Wie der Zufall es will, begann ich dieses Jahr mit Jessi, mit der ich auch das letzte Jahr beendet hatte. Über Airbnb haben wir uns eine Wohnung in Hagen ausgesucht. Nervös, wie ich vor jedem Shooting bin, war ich natürlich viel zu früh da.

Ich ging hinein, und schaute mich erstmal um. Das ging schnell, bestand die Wohnung doch nur aus einem Zimmer und Bad.

Aber es war alles da, was für ein Shooting benötigt wurde. Das Licht konnte ich mit den Vorhängen auf der linken Seite recht gut steuern, mag ich doch keine Blitze.

Dann war es soweit, Jessi war da, und wir machten es uns in der Wohnung gemütlich. Wir entschieden, zuerst in der Ecke mit dem Sessel zu beginnen. Sie suchte sich dafür ein rafiniertes Teil mit vielen Schnüren aus.

Wenn ich die ersten Bilder im Kasten habe, werde ich erfahrungsgemäß ruhiger. Wir probierten verschiedene Positionen aus, ich kam so langsam mit dem Licht klar.

Nächste Location war das Bett. Doch Jessi wechselte vorher noch ihr Outfit.

Beim Bett war es etwas dunkler, so dass ich ständig an den Vorhängen zog, um das Licht richtig zu positionieren.

Zufieden schauten wir uns an. Ja, wir brauchten eine kleine Pause und einen Kaffee. Sie zog sich nur noch schnell um (irgend so ein Netzoberteil), und ging dann zur Kaffeemaschine. Als ich sie da so stehen sah, musste ich meine Tasse wegstellen und meine Kamera schnappen. Als Fotograf kann ich einfach nicht abschalten, sehe überall Motive.

Der Kaffee trieb uns zu immer kreativeren Ideen.

Neben der Eingangstür befand sich neben dem Spiegel auch eine Garderobe. Das Licht war dort sehr weich, eine wunderbare Location.

Jessi entschied sich für Strümpfe, lange Handschuhe, eine Kette und ein Haarband.

Das Licht dort war einfach nur klasse…

Die Zeit verflog. Nun mussten wir uns etwas beeilen, schließlichen hatten wir das Zimmer nur für drei Stunden. Zum Schluß wollten wir noch etwas in Richtung Pornart gehen. Natürlich können diese Bilder hier nicht gezeigt werden, hier aber eine kleine harmlose Auswahl:

Nach drei Stunden standen wir wieder auf dem Parkplatz und verabschiedeten uns. Wir waren uns sicher, nicht das letzte Mal zusammen geshootet zu haben…

Model auf Instagram: Jessis Photos

Fotograf auf Instagram: Baltrusch-Photo


Jetzt noch ein paar Worte in eigener Sache:

Neben der vielen Zeit kostet so ein Shooting auch Geld. Da ist ein Zimmer oder Studio zu mieten, die Fahrtkosten sind auch nicht wenig. Und dann erst der Kaffee unterwegs…

Ich möchte aber weiterhin TfP machen, schließlich haben die Models auch Kosten, auch wenn wir sie uns teilen. Sowas wie „OnlyFans“ oder „Patrion“ ist nicht mein Fall. Deshalb habe ich eine Seite gemacht, wo man mir einen Kaffee ausgeben kann. Ich bin für jede kleine Spende dankbar, damit ich dieses Hobby weiterhin betreiben und Bilder für euch präsentieren kann.

Wenn Du also meine Arbeit honorieren möchtest, klicke einfach auf diesen Link. Ich bedanke mich jetzt schon, auch im Namen meiner Models.

Buy Baltrusch-Photo a Coffee.

Jahresrückblick 2023 -Teil 2-

Und weiter geht’s mit dem 2. Teil meines Jahresrückblicks 2023. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, kann es hier tun: TEIL 1

JUNI

Lalla (Instagram: lalla275)

In diesem Monat traf ich endlich Lalla (ihren französischen Namen kann ich nicht aussprechen). Irgendwo in Hessen bewohnt sie eine kleine Dachgeschoßwohnung. Aber Platz zum Shooten ist in der kleinsten Hütte, also fingen wir an.

Ich gebe zu, dass wir fast schon mehr Zeit zum Quatschen als zum Fotografieren verbrachten, schließlich kennen wir uns schon so lange, und das war unser erstes Zusammentreffen. Ganz in der Nähe ihrer Wohnung befindet sich eine Pferdescheune. Da wollen wir uns nächstes Jahr wieder zu einem Shooting treffen. Und da werden mehr Fotos gemacht, versprochen. 🙂

JULI

Sandra (Instagram: teufel1974)

Im Juli traf ich mich mit Sandra in Gelsenkirchen. Dort befindet sich in einem kleinen Hinterhof eine Wohnung, die von und für Fotografen eingerichtet wurde. Ich habe dort schon öfters fotografiert, ich kann es sehr empfehlen.

Fotostudio Kontrast_Reich_35

Mit Sandra war das schon das zweite Shooting. Somit waren wir beide schon aufeinander eingespielt, so dass das Shooting ganz entspannt vonstatten ging. Das Studio bot verschiedene Locations, also konnten wir verschiedene Stilrichtungen bedienen.

Von Elegant:

bis Akt:

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Verena folgt mir bei Instagram auch schon sehr lange. Und wie es so ist, hatten wir es bisher nie die Zeit für ein Shooting gefunden. Doch im Juli war es dann endlich soweit. Nach einer Tasse Kaffee fingen wir an zu shooten.

Als Location dienten uns ihre Küche und Schlafzimmer. Dort entstanden u.a. folgende Bilder:

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AUGUST

Anne (Instagram: curvy_dilja_anne)

Mittlerweile war der Hochsommer so richtig im Gange. Draußen war es heiß, so dass ich froh war, mit Anne in einem richtigen (und kühlen) Schloß zu shooten. Das Ganze habe ich schon ausführlicher beschrieben, nachzulesen hier:

Mit Anne im Schloß

SEPTEMBER

Nicole (Instagram: inkedteufelsgirl)

Sabrina (Instagram: gym_ink_woman93)

Der Förderturm steht in Bönen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich da schon geshootet habe. Diese Location suche ich meistens aus, wenn ich mit mehreren Models shoote. Dort haben wir genug Platz und den ganzen Tag für uns. Durch den Hauch von Lost Place entstehen immer faszinierende Bilder mit einem gewissen Etwas.

Diesmal traf ich mich dort mit Nicole und Sabrina. Mit Nicole war es das erste, aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Wir verstanden uns auf anhieb und hatten sofort den richtigen Draht zueinander, den man gerade beim Aktshooting braucht.

Diesen Draht haben Sabrina und ich schon längst gefunden. Ohne viele Worte ergänzen wir uns beim Shooting, können so Ideen sofort umsetzen.

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Jessi (Instagram: jessis_photopage)

Und schon war da das letzte Shooting in diesem Jahr. Zusammen mit Jessi war ich in einem Büro-Wohnungskomplex in Remscheid. Auch wir shooteten das erste Mal zusammen und konnten gar nicht mehr aufhören. Wir ergänzten uns so gut, dass wir ein weiteres Shooting für nächstes Jahr planen.

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Ein sehr abwechslungsreiches Jahr geht zu Ende. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt (schon allein, weil mein Instagram-Account gelöscht wurde und ich von vorn beginnen musste). Leider musste ich mich auch von einigen Kontakten trennen, weil wir wohl unterschiedliche Meinungen waren.

Wie dem auch sei, hiermit möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen, mich bei denen zu entschuldigen, bei denen es dieses Jahr aus unterschiedlichen Gründen nicht mit einem Shooting geklappt hat. Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr.

Mein Dank geht an allen Models, mit denen ich dieses Jahr geshootet habe. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht. Mit euch zu shooten hat mein Jahr bereichert.

Jahresrückblick 2023 -Teil 1-

Es ist Dezember, draußen weht der stürmische Wind die letzten Blätter von den Bäumen. Ich sitze mit einer heißen Tasse Kaffee vor meinem PC und lasse das Shootingjahr 2023 noch einmal Revue passieren. Es war ein sehr abwechslungsreiches Jahr: einige „Wiederholungsmodells“, mit denen ich immer wieder gerne shoote, einige neue, und erstmalig ein Pornartshooting mit einem männlichen Modell.

Und damit fing das Jahr auch an:


JANUAR

Manuel (Instagram: holder_haematom_freak)

Gleich im Januar traf ich mich mit Manuel. Nach dem obligatorischen Kennenlernkaffee gingen wir in sein Schlafzimmer. Dort verschaffte ich mir ein Überblick über die Räumlichkeiten und die Lichtverhältnisse. Dann erläuterte ich so meine Shootingideen. Für uns beide war das das erst Mal, dementsprechend nervös waren wir beide.

Wir fingen erst ganz harmlos an. Manuel hatte sexy Lederunterwäsche an, legte sich ins Bett. Die ersten Aufnahmen waren bald im Kasten, wir wurden mutiger. Schnell war er ausgezogen, es entstanden die ersten Aktaufnahmen.

Nach dem Schlafzimmer ging es unter den Dachboden, wo wir dann verschärfte Pornart-Aufnahmen von seinem „besten Stück“ machten, die ich hier aber nicht zeigen kann.


FEBRUAR

Steffi (Instagram: mokkaauge2.0)

Im Februar wurde es … sehr interessant. Steffi und ich hatten schon länger vor, ein Badewannenshooting zu machen. Die Aufnahmen sollten jedoch auch aus der Sicht eines mit in der Wanne Befindlichen sein. Somit war es unumgänglich, dass ich mich ebenfalls in die Wanne begeben musste. Habe ich mich getraut? War ich nackt? Nachzulesen hier:

Badewannenshooting

Nur soviel: ich war sehr aufgeregt!


MÄRZ

Mel (Instagram: nix.als.flausenimkopf_2)

Im März traf ich mich zum ersten Mal mit Mel bei ihr Zuhause, geplant war ein Homeshooting. Auch dieses habe ich schon in meinem Blog beschrieben.

Homeshooting mit Mel


Stephi (Instagram: stephi.sunny)

Ebenfalls im März gab es dann das zweite Pornartshooting, diesmal mit Stephi. Zu Beginn begaben wir uns in einem verlassenen Gewächshaus, etwas außerhalb von den Ortschaften, um ungestört zu sein. Auch hier fingen wir es etwas ruhiger an…

Draußen, außerhalb des Gewächshauses, war es recht kühl. Hier drin wurde es immer heißer. Bald schon fielen die Klamotten und es ging Richtung Pornart.

Bei ihr Zuhause ging es dann weiter. Es entstanden viele, sehr heiße Pornart-Aufnahmen.


MAI

Julia (Instagram: mss.marzipan)

Im Mai ging es wieder zu Julia. Unser letztes Shooting lag schon lange zurück. Damals schafften wir es nicht, in ihrem Schlafzimmer zu shooten, das wollten wir jetzt nachholen. Trotzdem mussten wir zuerst wieder in ihren Wohnzimmer anfangen. Ich habe mich einfach in diese Location verliebt. Anschließend dann in ihrem fantastischen Schlafzimmer.

Weiter geht es im 2. Teil. Bis denn…

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Mit Anne im Schloß

Der August war heiß. Vor mir lag eine Strecke von knapp 200 Kilometer bis nach Hessen, denn dort befand sich das Schloß Rothestein. Die Autobahn war recht leer, die Zeit und die Kilometer schmolzen dahin. Bei meinem ersten Ladestopp gönnte ich meinem Auto Strom und mir einen Kaffee mit Brötchen. Dabei kam ich mit einem anderen E-Autofahrer ins Gespräch, lud er doch das neueste Model neben mir.

Danach ging es zügig weiter. Die letzten hundert Meter führten mich durch einen bewaldeten Serpentinweg empor zu einem Parkplatz direkt vor dem Schloß.

Nach und nach trudelten immer mehr ein, Anne war direkt hinter mir, wir begrüßten uns. Dann ging es zum Eingangstor, wo alle schon auf den Einlaß warteten.

Das Tor öffnete sich, wir strömten mehr oder weniger vollbepackt (die Models mit ihren Klamotten, die Fotografen mit Equipment) hinein. Vor dem Eingang zum eigentlichen Shooting Location gab es noch einige Worte vom Veranstalter, während wir alle schon mit den Füßen scharrten, um endlich hineinzukommen.

Nach gefühlten endlosen Minuten war es dann endlich soweit, wir betraten den Eingangbereich.

Direkt an der Kopfseite eine Treppe, dahinter eine riesige bunte Glaswand mit verschiedenen Motiven. Was für ein Blickfang.

Auf der rechten Seite ging es in zwei angrenzenden Räume, wo wir unsere Taschen ablegen und die Models sich schminken lassen konnten.

Während Anne geschminkt wurde, schlenderte ich zurück in den Flur, wo mittlerweile ein Shootingsset aufgebaut wurde. Dort sollte ein Model an einer Stange vor der großen Treppe mit der fantastischen Glaswand abgelichtet werden.

Wie es sich später herausstellte, kam diese Idee fotografisch aber nicht so gut rüber, so dass die beiden das Ganze dann vor dem Haupteingang des Schloßes wiederholten. Dort wirkte es absolut besser.

Mittlerweile war Anne fertig. Sie war gar nicht wiederzuerkennen. Was für ein Unterschied! Ich half ihr noch in ihre Ledercorsage, was gar nicht so einfach war… so viel Geschnüre.

Dann gingen wir in den Raum auf der anderen Seite des Flures, dieser war noch nicht belegt. Anne stellte sich an eins der großen Fenster mit den langen Vorhängen. Wir begannen unser Shooting…

Andere kamen hinzu. Da der Raum groß genug war, kamen wir uns eigentlich nicht in die Quere. Diese hier fotografierten Szenen im Harry-Potter-Style.

Inzwischen waren fast alle Locations von Fotografen und deren Models in Beschlag genommen worden. Wärend in diesem Raum die Fenster, wo wir als erstes waren, besetzt wurden, nahmen Anne und ich den großen Tisch vor, der mitten im Raum stand.

Danach ging es zurück in die große Vorhalle, wollten wir doch auch da diese Treppe mit der Glaswand nutzen. Wir mussten warten, weil noch andere gerade am Shooten waren.

Dann waren wir dran. Die Glaswand durfte natürlich nicht fehlen, aber auch die Treppe selber, die oben noch um die Ecke ging, bot einen wunderbaren Spot.

Nun brauchten wir erstmal eine kleine Pause. Während wir uns draußen auf die Treppe setzten und uns stärkten, ließ ich die vergangenen Stunden Revue passieren und beobachtete die anderen, die hier ihre Shootings außerhalb weitermachten.

Die beiden mit der Stange waren auch wieder da. Und sie hatten recht, hier draußen mit dem Schloß im Hintergrund wirkten die Bilder besser.

Frisch gestärkt gingen wir wieder hinein, suchten noch weitere Räume auf, die sich über verwinkelte Treppen bis ganz nach oben im Turmbereich befanden.

Der Tag neigte sich dem Ende zu. Erschöpft aber zufrieden rafften wir unsere Klamotten zusammen. Um uns herum herrschte noch rege Betriebsamkeit. Models in verschiedenen Outfits liefen überall herum. Alle einten, ihre Kreativität freien Lauf zu lassen, sich gegenseitig zu unterstützten.

Ich liebe diese Momente!

Instagram: Anne P.

Instagram: Baltrusch-Photo

Fotoshooting mit Tanja – Teil 2 –

Und wieder saß ich mit Tanja in ihrer Küche. Doch diesmal in einer weitaus gelockerten Atmosphäre. Meine Frau war zwar diesmal nicht dabei, doch irgendwie war ich trotzdem ruhiger. Klar, es sollte diesmal zwar ein „richtiges“ Aktshooting werden, doch wir hatten ja schon zwei Shootings hinter uns, das beruhigte etwas (nachzulesen hier: Fotoshooting mit Tanja – Teil 1-).

Als erstes gab es Kaffee. Natürlich. Quatschen, locker werden…

Dabei kam mir auch sofort die erste Idee. So, wie Tanja die Tasse hielt, in der Küche, nur halt nackt… ich erläuterte meine Gedanken, sie fand ihn auch gut. Sie ging kurz hinaus, um sich auszuziehen. Ich blieb mit meinem Kaffee zurück, und da war sie wieder: meine Nervosität. Was tue ich hier eigentlich? Mit zitternden Händen stelle ich den mittlerweile kalt gewordenen Kaffee zur Seite. Ein Geräusch, ich drehte mich um, Tanja war zurück. Kurz musste ich mich sammeln… doch dann, als ob ein Schalter umgelegt wurde, sah ich „nur“ das Model. Analytisch betrachtete ich ihren Körper, bat sie sich in einem gewissen Winkel an die Kante zu stellen, noch etwas drehen, die Tasse in die Hand… Foto:

Nun war ich in meinem Element. Dieses Gefühl soll mich noch bis heute begleiten. Die anfängliche Nervosität und dann der Sprung in die Kreativität. Ich möchte dieses Hobby nicht missen.

Es enstanden noch weitere Fotos, unter anderen dieses:

Dann ging es ins Wohnzimmer. Dort baute ich mein kleines Fotostudio auf:

Ich liebe ja Lowkey, also Fotos, wo viel Schatten herrschen. Das wollte ich hier erreichen. Ich liebe es einfach, mit Licht und Schatten einen Körper zu modelieren. Ob nun mit Studiolicht, oder (von mir favorisiert) natürliches Licht von einer Lichtquelle, ist dabei völlig egal. Aber macht euch selbst ein Bild:

Doch der Marmorboden, das große Wohnzimmerfenster, dies faszinierte mich aufs Neue. Tanja treibt viel Sport. Sie hatte auch diese großen Seile im Haus, die man dazu benutzen kann. Ich probierte mal kurz aus, diese abwechselnd zum Schwingen zu bringen… verdammt, ist das schwer!

Meine Idee war: Tanja auf dem Boden, die Seile mehr oder weniger um ihren Körper geschwungen, und das Ganze diesmal mit sehr viel Licht.

Nach diesen Aufnahmen fuhr ich zufrieden nach Hause. Es war ein tolles Shooting, mit viel Kreativität, Kaffee und Lachen. Es zeigt mir, dass es sehr wichtig ist, mit dem Model zusammen Ideen zu entwickeln. Und dass das bei Tanja definitiv gegeben ist, sollten mir weitere Shootings mit ihr zeigen.

Doch davon später…

Tanja bei Instagram: lillifee1704

Ich bei Instagram: Baltruschphoto_bodyart2.0

Fotoshooting mit Tanja -Teil 1-

„Ich soll…was?“

Ungläubig schaute ich meine Frau an.

„Fahre ruhig alleine zu Tanja, ich habe leider keine Zeit.“

Ich glaubte ja nicht, was meine Frau mir gerade gesagt hatte. Ich soll alleine zu einem Aktshooting fahren! Bisher war meine Frau immer dabei, gab mir Ratschläge und auch Sicherheit, wenn eine nackte Frau vor meiner Kamera war. Und nun alleine… sie ließ sich jedoch nicht umstimmen. Nervös schluckte ich. Der Termin stand schon länger fest, wollte ihn nicht absagen. Dabei war Tanja keine Unbekannte, stand schon zweimal vor meine Kamera.

Das erste Mal war es 2016 bei ihr Zuhause. Meine Frau war wie immer mit dabei, dämpfte damit etwas meine Nervosität (wie mir später Tanja berichtete, war auch sie tierisch nervös, war es doch ihr erstes Aktshooting). Wir saßen nun zu dritt in ihrer Küche, tranken Kaffee, lernten uns näher kennen, tauschten Ideen aus. Wir beschlossen, im Wohnzimmer zu shooten.

Die ersten Fotos waren noch sehr zurückhaltend:

Im Wohnzimmer befand sich auch eine große Fensterfront. Diese zog mich magisch an. Dort machten wir die nächsten Fotos. Da Tanja einen ziemlich großen Hund hatte (heute ist er noch größer), zogen wir ihn schließlich mit ins Shooting ein.

Gut, es war noch kein „richtiges“ Aktshooting, auch wenn sie hier oben-ohne posierte. Wir beide waren diesbezüglich noch Anfänger. Eigentlich waren Aktaufnahmen geplant, doch irgendwie kam es nicht dazu. Vielleicht trauten wir uns beide nicht so richtig, den nächsten Schritt zu tun.

Bei unserem zweiten Shooting wurde von vornherein kein Aktshooting geplant. Wir trafen uns an einer großen Freitreppe eines öffentlichen Gebäudes in Dortmund, direkt an der B1.

Ich baute meine Blitze auf, Tanja begab sich auf ihren Platz. Als erstes trug sie ein schwarzes Spitzenkleid.

Zu der Zeit experimentierte ich noch, deshalb die Blitze. Sie sollten, obwohl es hell genug war, bei dem Model ein Rimlight setzen. Das klappte nach einigen Einstellungen auch recht gut.

Nach einiger Zeit wollte sie wieder das rote Kleid vom letzten Shooting anziehen. Dazu ging sie um die Ecke. Ich konnte sie nicht sehen, hörte jedoch plötzlich Hupen von der nahen Hauptstraße. Tanja kam mit einem Lächeln zurück und meinte, das nächste Mal ziehe sie sich doch hier vor mir um, weil natürlich jeder Autofahrer sie beim Umziehen beobachten konnte. Zum Glück gab es kein Unfall…

Das rote Kleid passte hier hervorragend. Es ergoss sich regelrecht über die Stufen. Um die Perspektive noch zu verstärken, arbeitete ich mit einem leichten Weitwinkel und kniete mich hin. Ich bat sie, das Kleid vorne vor ihrem Busen zusammenzuhalten. Das gab dem ganzen einen gewissen erotischen Touch.

So weit, so gut. Langsam wuchs mein Vertrauen. Nach dem Shooting fasste ich mir ein Herz und fragte Tanja etwas schüchtern, ob wir denn mal zusammen so ein richtiges Aktshooting machen wollten. Sie sagte zu. Ich war erleichtert aber sofort auch wieder aufgeregt. Aber zum Glück kommt ja dann meine Frau mit… dachte ich noch. Dem war es aber dann doch nicht, also hieß es für mich, alleine zum Aktshooting.

Doch davon und noch mehr im nächsten Teil…

Homeshooting mit Mel

Manchmal werde ich gefragt, wie ich an meine Models komme. Früher trieb ich mich auf Plattformen wie „Model-Kartei“ herum. Sicherlich eine gute Anlaufstelle. Für mich persönlich ist das jedoch nichts. Wie ich schon beschrieben habe, war mein erstes Model eine gute Arbeitskollegin (nachzulesen hier: „1. Aktshooting„). Danach ging es mit Mundpropaganda weiter; ich wurde von Freundinnen der Models, die die Fotos gesehen haben, angerufen oder per WhattsApp angeschrieben. Ich begann, auf Facebook zu posten. Da gingen die Fotos jedoch unter. Dann entdeckte ich Instagram, eine Plattform nur für Fotos. Nach und nach erweiterte ich meinen Bekanntenkreis. Mittlerweile schreiben mich zu fast 100% der Models darüber an. Wenn dich die Seite interessiert: Baltruschphoto_Bodyart

Dort hat mich auch Mel kontaktiert. Schnell waren Ideen ausgetauscht, ein Termin wurde gemacht, und eines Tages stand ich bei ihr vor der Tür. Wir gingen in die Küche, setzten uns am Tisch und fingen bei einer guten Tasse Kaffee an zu quatschen. Das ist, wie ich finde, sehr wichtig! Man lernt sich besser kennen, baut Nervosität ab (auf beiden Seiten!). Mit der Tasse in der Hand gingen wir durch die Wohnung, ich schaute mir die potentiellen Fotospots an. Wie ist das Licht? Habe ich genug Platz, um ein Teleobjektiv zu benutzen? Langsam kam ich in den Fotografenmodus.

Wir entschieden uns, zuerst in der Küche zu bleiben. Das Licht fiel durch große Fenster. Starke Kontraste, schwer zu handeln. Aber mal gucken. Mel zog sich bis auf den Slip aus. Da konnte ich ihre Tattoos bewundern. Auch wenn ich selber keine habe, finde ich sie klasse.

Dann stellte sie sich direkt ins Licht, lehnte sich etwas an, hielt ihre Kaffeetasse und strahlte in den Sonnenschein:

Kaffee im Sonnenschein

Ich zeigte ihr das Bild, wir beide schauten uns an und waren begeistert. RRRRUMMS… das Geschirr in der Küche klirrte. Das war mein Riesenstein, der mir vom Herzen fiel. Bis dahin bin ich immer noch etwas verkrampft. Sobald jedoch das Model die ersten Fotos gut findet, sind bei mir die Dämme gebrochen, und ich freue mich wie ein kleines Kind. Schnell wurden weitere Fotos gemacht, zwischendurch einige kleine Filmaufnahmen für meine Stories bei Instagram.

Wir gingen in den Flur. Da stand ein Bücherregal, das Licht war spärlich. Aber ich hatte Bilder im Kopf, wollte das unbedingt als Location haben. Mel stellte sich vor dem Regal, ich versuchte verschiedene Positionen. Dabei brabbelte ich etwas Technisches vor mich hin, während ich versuchte, die Lichtverhältnisse zu handeln. Okay, es passte alles. Doch so ganz zufrieden war ich noch nicht. Ich bat Mel, nun auch ihren Slip auszuziehen. Schwupps, war er weg. Die gleichen Posen, die gleichen Perspektiven. Jetzt war ich zufrieden.

Dann ging es ins Schlafzimmer. Auch da fiel das Licht durch ein Fenster. Allerdings war es kleiner, und es hang etwas davor. Das machte das Licht weicher. Sehr schön. Ich positionierte Mel aufs Bett, und es wurden eine Reihe von Aufnahmen gemacht.

Wir hatten sehr viel Spaß. Die Zeit verflog im Nu. Nun wollten wir ins Wohnzimmer gehen. Als wir so durch den kleinen Flur gingen, Mel war nackt vor mir, bat ich sie plötzlich stehenzubleiben. Von links kam Licht, das ihren Körper umschmeichelte. Das musste ich fotografisch festhalten.

So war es oft. Viele Fotos habe ich auch in Kaffeepausen gemacht, oder in Momenten, in denen ich die Kamera weggelegt habe, um ein wenig zu quatschen. Das Model ist dann oft lockerer, denkt nicht über Posen oder sonstiges nach, so dass eine ganz natürliche Atmosphäre entsteht. Ich kann jedoch nicht anders, sehe plötzlich diesen Gesichtsausdruck, die Haltung des Kopfes oder Arme. Langsam greife ich dann wieder zur Kamera und das nächste Bild entsteht. Hier war es jetzt der Gang durch den Flur ins Wohnzimmer.

Dort angekommen, stellte ich erstmal einige Möbelstücke um. Ich wollte Mel beim Buchlesen fotografieren. Für mich ist es sehr erotisch, wenn der Betrachter in einer gewohnten Alltagssituation plötzlich mit Nacktheit konfrontiert wird: nackte Frau beim Kaffeetrinken in der Küche, beim Sport, oder wie hier beim Lesen.

Das Licht fiel durch die hohen Fenster, perfekt. Kleinigkeiten wurden noch zurechtgerückt, dann setzte sich Mel in den Stuhl. Wie die Beine? Wie das Buch halten? Ihre Idee: eine Brille. Meine Idee: in den Mund nehmen.

Dann brauchten wir etwas Pause. Wir verzogen uns wieder in die Küche, der nächste Kaffee wartete. So gestärkt ging es wieder zurück ins Wohnzimmer. Ich wollte das weiche Licht dort ausnutzen.

Dann war die Zeit um. Glücklich und zufrieden sanken wir aufs Sofa, schauten uns die Bilder in der Kamera an. Am Ende noch das obligatorische Selfie:

Ich denke manchmal daran, in einigen Jahren, wenn ich das nächste Lebensjahrzehnt betrete, mit der Aktfotografie aufzuhören. Doch dann erinnere ich mich an solche Shootings und denke… Nein!

Hotelshooting in Hamburg -Teil 2-

Nach einer kleinen Pause wollten wir nun im Bett weiter machen. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen haben sollte, hier ist er: Teil 1

Das Bett war wirklich ein Hingucker: groß, plüschig-kitschig mit einem Spiegel darüber.

Zuerst machten wir Aufnahmen mit und ohne Hemd, hin und wieder kam die Halskette zum Einsatz… wenn auch nicht unbedingt nur am Hals:

Und dann kamen diese mörder Lackstiefel dran. Es war schon ein Kampf, diese anzuziehen. Doch was macht Fotograf nicht alles für ein gutes Foto. 🙂

Diese roten Stiefel waren wirklich ein Mehrwert in diesem roten Bett. Es passte wirklich alles zusammen.

Selbst in Schwarzweiß:

Wir hatten unseren Spaß. Tanja hatte plötzlich die Idee, draußen im Flur zu shooten. Ich schaute sie an. Sie trug nichts als die Stiefel. Auch wenn Hamburg sehr offen ist, eine nackte Frau im Hotelflur… doch hey, warum nicht?

Ich spähte in den Flur. Entfernt waren Geräsche zu hören, sonst aber keiner zu sehen. Wir fingen damit an, dass Tanja an der geöffneten Tür steht, ich im Flur.

Der Sessel, der da im Flur stand, zog uns magisch an. Wie können wir den gut in Szene setzen? Unsere erste Idee war auf allen Vieren.

Plötzlich Stimmen, Geräusche von Schritten… kichernd rannten wir in unser Hotelzimmer zurück (mein Respekt, wie Tanja auf diesen Absätzen laufen konnte). Lachend lehnten wir uns an die Innenseite der Tür.

„Wurden wir gesehen?“, fragte ich atemlos. „Ja, ich glaube schon“, japste Tanja. Nun gut, dann hatte jemand einen schönen Anblick genießen dürfen. Es wurde wieder leiser im Flur, ich öffnete eine Spaltbreit die Tür, spähte hinaus. Niemand zu sehen. Da hatte ich die Idee mit der Zigarre. Ich positionierte den Sessel richtig hin, Tanja setzte sich breitbeinig drauf, Zigarre in der Hand.

Die Stunden im Hotel sind wie im Fluge vergangen. Glücklich und zufrieden packten wir wieder unsere Taschen zusammen. Schnell noch ein Abschlußfoto. Doch wo? Natürlich im Bett mit dem Spiegel.

Ein unvergessliches Shooting ging zu Ende. Wie kleine Kinder hatten wir Spaß und das Gefühl, manchmal was Verbotenes zu machen.

Der Tag neigte sich dem Ende entgegen, als wir in mein Auto stiegen. Auf den Weg zu ihr nach Hause, zeigte mir Tanja noch einige Sehenswürdigkeiten von Hamburg.

Ich bin mir sicher, Hamburg sieht mich wieder…