Jahresrückblick 2025

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zeit sich zu erinnern, was in diesen 12 Monaten fototechnisch so passiert ist. Es waren nicht viele Shootings. Und das hatte den Hintergrund, dass es in dem Jahr zuvor (2024) zu viele waren, die meiner Gesundheit nicht gerade gut taten (wie berichtet).

Deshalb begann mein Shootingjahr erst im

MÄRZ

Model: Lalla

Lalla und ich kennen uns schon seit sehr vielen Jahren, so dass sich zwischen uns schon eine Freunschaft entwickelt hat. Wir sind fast täglich in Kontakt, tauschen uns auch privat aus. Umso erstaunlicher, dass es hier erst unser zweites Shooting war. Wir trafen uns in einem von Lalla gebuchten AirBnB in Bad Hersfeld, 200 Kilometer von mir entfernt. Auch wenn wir dort die hochmoderne Kaffeemaschine nicht in Gang bekamen, machten wir natürlich einige Fotos mit Kaffeebecher.

Lalla hatte viele Klamotten mitgebracht, die wir aber leider nicht alle fürs Shooting schafften. Auch das Anziehen brachte so einige Komplikationen mit.

Zum Glück braucht es kaum Klamotten unter der Dusche.

Nach der heißen Dusche ging es wieder zurück ins Wohnzimmer, wo auch das Bett stand. Dort entstanden die nächsten Bilder:

Leider mussten wir krankheitsbedingt das Shooting vorzeitig abbrechen. Nächstes Jahr nehmen wir uns aber dafür noch mehr Zeit für uns!


MAI

Models: Jacky, Nicky, Sandra

Erst zwei Monate später ging es weiter. Über dieses Shooting habe ich sehr ausführlich hier in meinem Blog geschrieben (siehe Teil 1, Teil 2, Teil 3)

Hier einige Fotos:


Dann kam eine lange Sommerpause. In den heißen Monaten kann ich einfach nicht mehr shooten, das schaffe ich nicht mehr. Deshalb ging es erst weiter im…

SEPTEMBER

Model: Jacky

Die Temperaturen wurden für mich langsam wieder erträglicher. Da kam die Anfrage von Nicky, in einem Lostplace zu fotografieren. Aktshooting in einem Lostplace! Natürlich war ich sofort begeistert.

Zum Schluss hin fing sie doch an zu frieren, so dass wir dann aufhörten. Doch es war ein toller Abschluss für die Sommersaison.


Und somit kam der Herbst. Wir hatten den Monat…

OKTOBER

Model: Steffi und Dina

Mitten in einer Fußgängerzone im Ruhrgebiet machten wir drei es uns in einem Hotelzimmer gemütlich. Das Licht wurde immer spärlicher… naja, die Klamotten auch. 🙂

Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft Steffi vor meiner Kamera stand. Zwischen uns hat sich mittlerweile ein Vertrauen aufgebaut, das seinesgleichen sucht. Dadurch sind viele sehr intime Fotos entstanden, die nicht alle für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ich danke dir für dieses Vertrauen, es bedeutet mir wahnsinnig viel!


Nur zwei Tage später saß ich bei einer Tasse Kaffee bei…

Model: Chanty

Es war unser erstes gemeinsames Shooting. Bei dieser Tasse Kaffee lernten wir uns näher kennen, tauschten Ideen aus, die wir dann im Flur und im Schlafzimmer fotografisch umsetzten.

Bei ihr fühlte ich mich sofort wohl. Na ja, Nerds unter sich. 😉


Und damit endete für mich das Jahr. Ich bin sehr gespannt, wie es nächstes Jahr weiter geht (einige Termine stehen schon bereit).

Bedanken möchte ich mich für dieses Jahr bei allen meinen Models für ihr Vertrauen, Geduld und Kaffee. Wir sehen uns…


Instagramseiten der Models:

Dina (Nupsy) / Chanty (Firefly) / Jacky / Lalla /

Nicky / Sandra / Steffi (Mokkaauge2.0)


Wer mich oder meine Arbeit unterstützen möchte, und sei es nur mit einer Tasse Kaffee, kann es gerne über ein Klick auf die Tasse oder PayPalMe tun. Vielen Dank.

Kofi
PayPal me

Fotoshootings – auf ein Wort…

Nimm Dir einen Kaffee, mache es Dir bequem, denn wir müssen reden. Nein, so schlimm ist es nicht. 🙂 Jetzt kommen nur so einige Infos bzgl. immer wiederkehrende Fragen aber auch Missverständnisse im Vorfeld eines Shootings…

Alles fängt mit einer Anfrage an. Diese bekomme ich meistens über Instagram, aber mittlerweile auch über andere Social-Media-Kanäle, wo ich unterwegs bin. Und ich freue mich über jede Anfrage. Nicht, weil ich damit Geld verdiene (das ist sehr selten, doch dazu später mehr), sondern weil es für mich bedeutet, dass meine Arbeit wertgeschätzt wird. Das beudeutet mir sehr viel!

Wie so ein einzelnes Shooting abläuft, beschreibe ich ja hier in meinem Blog. Jedes Shooting ist anders, jedes Model ist anders, und auch die Wünsche, was wo geshootet werden soll. Und damit fängt alles an…

(Übrigens: Mittlerweile bekomme ich auch Anfragen von männlichen Models, was ich toll finde! Um aber nicht ständig im Text gendern zu müssen, sind die Models bei mir hier weiblich genannt, meine aber beiderlei Geschlecht). 🙂

Planung

Manchmal merke ich, dass das Model von falschen Voraussetzungen ausgeht. Da gibt es Anfragen wie: „Mach mal tolle Fotos von mir! Bin für alles offen.“ Nun ja, das ist ja schön zu wissen, aber ich brauche schon mehr Hinweise. Was ich toll finde, muss ja dem Model nicht gefallen. Möchte sie ein romantisches Shooting auf der Blumenwiese oder ein „dreckiges“ in einem Lostplace? Ist schon ein kleiner Unterschied…

Dann werde ich manchmal gefragt, ob ich denn ein Studio habe. Die Frage ist legetim. Tatsächlich, und das ist wichtig zu wissen, ich bin kein beruflicher Fotograf; ich mache das ausschließlich als Hobby. Ich habe also kein Studio, auch sonst habe ich keine Verbindungen zu anderen Locations. Wenn gewünscht, muss es eben gemietet werden.

Meistens schlage ich beim ersten Mal ein Homeshooting vor. Das hat mehrere Vorteile. Zum einen fühlt sich das Model in den eigenen vier Wänden wohler, ihre Klamotten befinden sich in Griffweite… auch die Kaffeemaschine. 🙂

Aber nicht immer ist ein Shooting dort möglich, dann gibt es als Alternative ein Airbnb oder Hotelzimmer. Die Kosten dafür teile ich mir mit dem Model, allerdings nur mit denen, mit denen ich schon geshootet habe, also persönlich kenne. Sollten wir das erste Mal zusammen shooten, und Du möchtest unbedingt in einem Hotelzimmer/AirBnB shooten wollen, dann bitte ich Dich, die Kosten zu übernehmen.

Viele Ideen entstehen während des Shootings, man kann nicht alles planen. Aber die grobe Richtung sollte im Vorfeld geklärt werden (Dessous, Akt, Pornart etc.), damit man nicht mit falschen Vorstellungen zum Shooting geht. Wenn wir uns da einig sind, dann werden wir gemeinsam (!) die weiteren Schritte unternehmen. Wo wollen wir shooten? Wer kann was besorgen etc.? Wichtig ist, dass wir das gemeinsam tun. Wie schon gesagt, ich mache das nur in meiner Freizeit, als Hobby, wie das Model wohl auch.

Ich hoffe, dass ich damit jetzt nicht alle verschreckt habe. Ich möchte nur meine Sicht der Dinge darlegen. Es kam schon mal vor, dass ich alles geplant und gemacht habe (ein Tag Urlaub genommen, weil in der Woche, Airbnb gebucht und bezahlt, und dann am Morgen des Shootings die Nachricht vom Model, dass es wohl doch nicht so passen würde). Nicht sehr schön.

Kurz zusammengefasst: Wenn wir das erste Mal zusammen shooten, dann bitte bei Dir Zuhause oder in einer Umgebung, die Du organisierst. Bei einem AirBnB oder Hotelzimmer teile ich mir Kosten nur mit Models, mit denen ich schon zusammengearbeitet habe.

So, und wenn wir schon dabei sind, nun das Thema Kosten.

Kosten

Grundsätzlich nehme ich für das Fotografieren nichts, schließlich bezahle ich das Model ja auch nicht (Außnahme bildet hier Anfragen von bekannten Dating- oder Bezahlplattformen. Näheres weiter unten). Die Kosten für ein Studio/Airbnb/Hotelzimmer werden bei „Bestandsmodels“geteilt. Und da ich fast immer im Umkreis von 50 Kilometern meine Shootings habe, berechne ich auch keine Fahrtkosten. Zudem ist mein kleines eAuto sehr sparsam. Sollte ich weiter fahren müssen, wäre eine kleine Entschädigung schon ganz lieb.

War es das? Nein, nicht ganz. Stichwort: JoyClub/OnlyFans etc. Model und Fotograf möchten natürlich was von den Fotos haben. Klar. Grundsätzlich gehören dem Model die Fotos. Ich poste kein einziges, ohne es mit dem Model vorher abgesprochen zu haben. Warum? Nun, es gibt Bilder, die gehen keinem was an. Das möchten die Models für sich privat haben. Das respektiere ich! Wenn aber von vornherein klar ist, dass (fast) alle Fotos nicht für die Veröffentlichung bestimmt sind, sei es, weil sie eben zu privat sind oder das Model diese Bilder zum Verkauf anbieten will (gibt ja verschiedene Plattformen dafür), dann habe ich ja ehrlich gesagt nichts davon. Nur Kosten und Arbeitszeit. Dann hätte ich schon gerne eine kleine „Entschädigung“. Wie hoch diese ist, bestimmt das Model. Das heißt, ich bringe zum Shooting eine kleine Spardose mit. Da kann das Model so viel reinmachen, wie es meint, dass ihr das Shooting wert war. Ist mir völlig egal, wie viel das ist!!!

Aber das ist eher selten der Fall. Unterm Strich habe ich meine Kosten, ja. Aber welches Hobby kostet nichts? Manchmal bekomme ich über meinen PayPal-Link die eine oder andere kleine Spende für einen Kaffee. Wenn das unterwegs zu einem Shooting passiert (ich lasse meine Follower in den Stories bei Instagram quasi „live“ dabei sein), dann bekomme ich hin und wieder sogar ein kleines Frühstück spendiert 🙂

Zudem habe ich auch feste Sponsoren, die mir durch ihre regelmäßigen Spenden sehr helfen! Ich kann es nicht deutlich genug sagen, wie dankbar ich dafür bin. Es ist keinesfalls selbstverständlich.

Fazit

Also, wenn wir beide zum ersten Mal miteinander shooten wollen, wäre es schön, wenn Du Ideen aber auch die Location mitbringst. Da ziehe ich Homeshootings vor. Wenn nicht bei Dir, dann vielleicht die Wohnung einer Freundin/eines Freundes. Und wenn es unbedingt ein Hotelzimmer oder AirBnB sein muss, dann bitte ich Dich, die Kosten zu übernehmen. Wenn sich darüberhinaus weitere Shootings ergeben sollten, beteilige ich mich natürlich an den Kosten. Und wenn es dann um die Umsetzung geht, dann lass es uns gemeinsam planen und durchziehen. Kommunikation ist alles. Denn letztendlich ist es unser beider Hobby, das wir lieben, und wir beiden wollen, dass wir Spaß haben, und am Ende ein tolles Ergebnis hinbekommen.


Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

Vielen Dank!

Jahresrückblick 2024 – Teil 2 –

Und weiter geht’s mit meinem Jahresrückblick 2024. Wer den 1. Teil verpasst hat oder ihn nochmal lesen möchte, kann es hier tun: Jahresrückblick Teil 1

Wir sind im Sommer angekommen. Sie Sonne brennt unbarmherzig und die Hitze fordert bei mir langsam seinen Tribut. Trotzdem geht es weiter…

JUNI

Model: Sternchen & Mrs.Wonder

Wir tafen uns in einem kleinen Hotel in der Nähe von Aachen. Das Zimmer hatte alles, was man für ein gutes Shooting benötigte: ein großes Bett, viele Fenster und eine freistehende Wanne. Es war ein tolles Shooting, auch wenn mich die Hitze sehr zusetzte.


JULI

Model: Sabrina

Diesen Monat verschlug es mich nach Brotdorf. Noch nie gehört? Ich bis dahin auch nicht. Auf dem Weg dorthin verriet mir ein Schild, dass ich nur noch knapp 200 Kilometer von Paris entfernt sei. Unglaublich. Warum war ich da? Nun, meine Frau lief einen Mammutmarsch in Heidelberg, und somit nutzte ich die Gelegenheit, Sabrina nach ihrem Unzug aus dem Ruhrgebiet für ein weiteres Shooting zu treffen.


Model: Jessi

Nur wenige Tage später war ich wieder mit Jessi in einem Airbnb im Ruhrgebiet. Es war mittlerweile unser drittes Shooting, und dieses Mal wollten wir neben Akt auch in Richtung Pornart gehen. Selbstverständlich kann ich hier nicht alle Bilder zeigen. Nur soviel: es wurde ein sehr heißes Shooting…


SEPTEMBER

Model: Püppi

Der September begann bei Püppi. Sie und ihre Freundin erwarteten mich in ihrer kleinen Wohnung. Obwohl wir dort mehrere Locations ausprobierten, war das Schlafzimmer am besten. Das große Bett… der große Teddy… all das lud zum Shooting ein…


Model: Sandra

Sandra war beruflich für eine Woche in Köln. Was lag also näher, dieses Hotelzimmer für ein Shooting zu nutzen? Geplant, getan. Schon bei unserem ersten Shooting (Wild West Shooting) konnten wir viele Ideen umsetzen, so auch in diesem kleinen Hotelzimmer. Gebremst wurden wir erst durch die einsetzende Dämmerung. Bis dahin hatten wir aber wahnsinnigen Spaß. Viele Fotos und kleine Filmchen entstanden dabei, hier eine kleine Auswahl.

Vielleicht sollte ich über dieses Shooting einen seperaten Blog schreiben. Mal schauen…


NOVEMBER

Model: Anne

Zum Abschluss des Jahres ging es wieder nach Köln. Dort traf ich mich erneut mit Anne in einem sehr coolen Shootingspot. Hierüber habe ich schon berichtet, nachzulesen hier: Mit Anne im Theater


Und somit schließe ich meinen Jahresrückblick 2024. Aber nicht ohne mich bei meinen vielen Models zu bedanken:

Ihr habt 2024 zu einem unvergesslichen Shootingjahr gemacht. Ich bin gespannt, was das nächste Jahr bringt…

Jahresrückblick 2024 -Teil 1-

Und wieder geht ein Jahr zur Neige. Und wieder sitze ich mit einer Tasse Kaffee an meinem Wohnzimmertisch. Im Hintergrunde läuft leise Musik, draußen fallen einige Schneeflocken aus dem wolkenverhangenen Himmel. Mein Blick geht zurück in den Februar, denn dort hatte ich mein erstes Shooting…

FEBRUAR

Model: Jessis Photos

Das Jahr 2023 hörte mit Jessi auf, und uns war klar, dass wir unbedingt nochmal zusammen shooten müssen. Dass das schon im Februar so sein würde, hat uns dann aber doch überrascht.

Wir trafen uns in einem kleinen Airbnb in Hagen. Da es für uns das zweite Shooting war, waren wir beide lockerer als beim letzten Mal (was aber nicht bedeutete, dass ich nicht supernervös war… wie vor jedem Shooting).

Weitere Bilder und Hintergrundbericht in meinem Blog:

Aktshooting mit Jessi


MÄRZ

Model: Tanja

Im März ging es dann in den hohen Norden. Ich liebe diese Gegend dort. Normalerweise befindet sich mein Shooting-Radius innerhalb von NRW, doch es gibt Ausnahmen. Die eine hieß Hamburg, die andere Tanja.

Tanja ist mittlerweile eine gute Freundin geworden. Deshalb brauchte ich auch nicht lange überlegen, als sie mit ihrer Idee für ein weiteres Shooting in Hamburg an mich herantrat.

Die Location war schon klasse. Doch lest selbst: Tanja in Hamburg


APRIL

Models: Steffi Nupsy

Im April wurde es heiß. Nicht von den Temperaturen her, nein. Ich meine das Shooting. Ich hatte schon einige Pornart-Shootings hinter mir, doch dieses war noch mal eine Steigerung. Schließlich ging es hier um zwei Frauen, die nicht nur als Aktmodels vor meiner Kamera waren, sondern auch als Liebespaar. Ja, richtig gelesen. Und es war von vornherein geplant, dass es sehr intim zwischen den beiden werden würde.

Doch lest selber: Entfesselte Leidenschaft


MAI

Model: Sandra

Im Mai ging es in den Wilden Westen. Es war das erste Shooting mit Sandra, die aus dem hohen Norden in meiner Richtung kam. Eine gute Freundin von ihr hatte eine Ranch in der Nähe von Düsseldorf, das versprach eine coole Location zu werden.

Nur soviel: es entstanden Fotos, die eigentlich bei drei Shootings entstanden wären. Sandra und ich verstanden uns auf Anhieb, ungehemmt gingen wir an die „Arbeit“.

Auch darüber habe ich natürlich einen Blog geschrieben: Wild West Shooting


Damit geht der erste Teil meines Jahresrüblicks zu Ende. Freut euch schon auf die Fortsetzung. Liked, kommentiert und aboniert diesen Blog, um nichts zu verpassen. 🙂

Aktshooting mit Jessi

Es war Ende Februar diesen Jahres, mein erstes Fotoshooting lag an. Wie der Zufall es will, begann ich dieses Jahr mit Jessi, mit der ich auch das letzte Jahr beendet hatte. Über Airbnb haben wir uns eine Wohnung in Hagen ausgesucht. Nervös, wie ich vor jedem Shooting bin, war ich natürlich viel zu früh da.

Ich ging hinein, und schaute mich erstmal um. Das ging schnell, bestand die Wohnung doch nur aus einem Zimmer und Bad.

Aber es war alles da, was für ein Shooting benötigt wurde. Das Licht konnte ich mit den Vorhängen auf der linken Seite recht gut steuern, mag ich doch keine Blitze.

Dann war es soweit, Jessi war da, und wir machten es uns in der Wohnung gemütlich. Wir entschieden, zuerst in der Ecke mit dem Sessel zu beginnen. Sie suchte sich dafür ein rafiniertes Teil mit vielen Schnüren aus.

Wenn ich die ersten Bilder im Kasten habe, werde ich erfahrungsgemäß ruhiger. Wir probierten verschiedene Positionen aus, ich kam so langsam mit dem Licht klar.

Nächste Location war das Bett. Doch Jessi wechselte vorher noch ihr Outfit.

Beim Bett war es etwas dunkler, so dass ich ständig an den Vorhängen zog, um das Licht richtig zu positionieren.

Zufieden schauten wir uns an. Ja, wir brauchten eine kleine Pause und einen Kaffee. Sie zog sich nur noch schnell um (irgend so ein Netzoberteil), und ging dann zur Kaffeemaschine. Als ich sie da so stehen sah, musste ich meine Tasse wegstellen und meine Kamera schnappen. Als Fotograf kann ich einfach nicht abschalten, sehe überall Motive.

Der Kaffee trieb uns zu immer kreativeren Ideen.

Neben der Eingangstür befand sich neben dem Spiegel auch eine Garderobe. Das Licht war dort sehr weich, eine wunderbare Location.

Jessi entschied sich für Strümpfe, lange Handschuhe, eine Kette und ein Haarband.

Das Licht dort war einfach nur klasse…

Die Zeit verflog. Nun mussten wir uns etwas beeilen, schließlichen hatten wir das Zimmer nur für drei Stunden. Zum Schluß wollten wir noch etwas in Richtung Pornart gehen. Natürlich können diese Bilder hier nicht gezeigt werden, hier aber eine kleine harmlose Auswahl:

Nach drei Stunden standen wir wieder auf dem Parkplatz und verabschiedeten uns. Wir waren uns sicher, nicht das letzte Mal zusammen geshootet zu haben…

Model auf Instagram: Jessis Photos

Fotograf auf Instagram: Baltrusch-Photo


Jetzt noch ein paar Worte in eigener Sache:

Neben der vielen Zeit kostet so ein Shooting auch Geld. Da ist ein Zimmer oder Studio zu mieten, die Fahrtkosten sind auch nicht wenig. Und dann erst der Kaffee unterwegs…

Ich möchte aber weiterhin TfP machen, schließlich haben die Models auch Kosten, auch wenn wir sie uns teilen. Sowas wie „OnlyFans“ oder „Patrion“ ist nicht mein Fall. Deshalb habe ich eine Seite gemacht, wo man mir einen Kaffee ausgeben kann. Ich bin für jede kleine Spende dankbar, damit ich dieses Hobby weiterhin betreiben und Bilder für euch präsentieren kann.

Wenn Du also meine Arbeit honorieren möchtest, klicke einfach auf diesen Link. Ich bedanke mich jetzt schon, auch im Namen meiner Models.

Buy Baltrusch-Photo a Coffee.

Jahresrückblick 2023 -Teil 2-

Und weiter geht’s mit dem 2. Teil meines Jahresrückblicks 2023. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, kann es hier tun: TEIL 1

JUNI

Lalla (Instagram: lalla275)

In diesem Monat traf ich endlich Lalla (ihren französischen Namen kann ich nicht aussprechen). Irgendwo in Hessen bewohnt sie eine kleine Dachgeschoßwohnung. Aber Platz zum Shooten ist in der kleinsten Hütte, also fingen wir an.

Ich gebe zu, dass wir fast schon mehr Zeit zum Quatschen als zum Fotografieren verbrachten, schließlich kennen wir uns schon so lange, und das war unser erstes Zusammentreffen. Ganz in der Nähe ihrer Wohnung befindet sich eine Pferdescheune. Da wollen wir uns nächstes Jahr wieder zu einem Shooting treffen. Und da werden mehr Fotos gemacht, versprochen. 🙂

JULI

Sandra (Instagram: teufel1974)

Im Juli traf ich mich mit Sandra in Gelsenkirchen. Dort befindet sich in einem kleinen Hinterhof eine Wohnung, die von und für Fotografen eingerichtet wurde. Ich habe dort schon öfters fotografiert, ich kann es sehr empfehlen.

Fotostudio Kontrast_Reich_35

Mit Sandra war das schon das zweite Shooting. Somit waren wir beide schon aufeinander eingespielt, so dass das Shooting ganz entspannt vonstatten ging. Das Studio bot verschiedene Locations, also konnten wir verschiedene Stilrichtungen bedienen.

Von Elegant:

bis Akt:

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Verena folgt mir bei Instagram auch schon sehr lange. Und wie es so ist, hatten wir es bisher nie die Zeit für ein Shooting gefunden. Doch im Juli war es dann endlich soweit. Nach einer Tasse Kaffee fingen wir an zu shooten.

Als Location dienten uns ihre Küche und Schlafzimmer. Dort entstanden u.a. folgende Bilder:

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AUGUST

Anne (Instagram: curvy_dilja_anne)

Mittlerweile war der Hochsommer so richtig im Gange. Draußen war es heiß, so dass ich froh war, mit Anne in einem richtigen (und kühlen) Schloß zu shooten. Das Ganze habe ich schon ausführlicher beschrieben, nachzulesen hier:

Mit Anne im Schloß

SEPTEMBER

Nicole (Instagram: inkedteufelsgirl)

Sabrina (Instagram: gym_ink_woman93)

Der Förderturm steht in Bönen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich da schon geshootet habe. Diese Location suche ich meistens aus, wenn ich mit mehreren Models shoote. Dort haben wir genug Platz und den ganzen Tag für uns. Durch den Hauch von Lost Place entstehen immer faszinierende Bilder mit einem gewissen Etwas.

Diesmal traf ich mich dort mit Nicole und Sabrina. Mit Nicole war es das erste, aber mit Sicherheit nicht das letzte Mal. Wir verstanden uns auf anhieb und hatten sofort den richtigen Draht zueinander, den man gerade beim Aktshooting braucht.

Diesen Draht haben Sabrina und ich schon längst gefunden. Ohne viele Worte ergänzen wir uns beim Shooting, können so Ideen sofort umsetzen.

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Jessi (Instagram: jessis_photopage)

Und schon war da das letzte Shooting in diesem Jahr. Zusammen mit Jessi war ich in einem Büro-Wohnungskomplex in Remscheid. Auch wir shooteten das erste Mal zusammen und konnten gar nicht mehr aufhören. Wir ergänzten uns so gut, dass wir ein weiteres Shooting für nächstes Jahr planen.

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Ein sehr abwechslungsreiches Jahr geht zu Ende. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt (schon allein, weil mein Instagram-Account gelöscht wurde und ich von vorn beginnen musste). Leider musste ich mich auch von einigen Kontakten trennen, weil wir wohl unterschiedliche Meinungen waren.

Wie dem auch sei, hiermit möchte ich aber auch die Gelegenheit nutzen, mich bei denen zu entschuldigen, bei denen es dieses Jahr aus unterschiedlichen Gründen nicht mit einem Shooting geklappt hat. Ich hoffe, wir sehen uns nächstes Jahr.

Mein Dank geht an allen Models, mit denen ich dieses Jahr geshootet habe. Es hat wahnsinnigen Spaß gemacht. Mit euch zu shooten hat mein Jahr bereichert.

Hotelshooting in Hamburg -Teil 2-

Nach einer kleinen Pause wollten wir nun im Bett weiter machen. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen haben sollte, hier ist er: Teil 1

Das Bett war wirklich ein Hingucker: groß, plüschig-kitschig mit einem Spiegel darüber.

Zuerst machten wir Aufnahmen mit und ohne Hemd, hin und wieder kam die Halskette zum Einsatz… wenn auch nicht unbedingt nur am Hals:

Und dann kamen diese mörder Lackstiefel dran. Es war schon ein Kampf, diese anzuziehen. Doch was macht Fotograf nicht alles für ein gutes Foto. 🙂

Diese roten Stiefel waren wirklich ein Mehrwert in diesem roten Bett. Es passte wirklich alles zusammen.

Selbst in Schwarzweiß:

Wir hatten unseren Spaß. Tanja hatte plötzlich die Idee, draußen im Flur zu shooten. Ich schaute sie an. Sie trug nichts als die Stiefel. Auch wenn Hamburg sehr offen ist, eine nackte Frau im Hotelflur… doch hey, warum nicht?

Ich spähte in den Flur. Entfernt waren Geräsche zu hören, sonst aber keiner zu sehen. Wir fingen damit an, dass Tanja an der geöffneten Tür steht, ich im Flur.

Der Sessel, der da im Flur stand, zog uns magisch an. Wie können wir den gut in Szene setzen? Unsere erste Idee war auf allen Vieren.

Plötzlich Stimmen, Geräusche von Schritten… kichernd rannten wir in unser Hotelzimmer zurück (mein Respekt, wie Tanja auf diesen Absätzen laufen konnte). Lachend lehnten wir uns an die Innenseite der Tür.

„Wurden wir gesehen?“, fragte ich atemlos. „Ja, ich glaube schon“, japste Tanja. Nun gut, dann hatte jemand einen schönen Anblick genießen dürfen. Es wurde wieder leiser im Flur, ich öffnete eine Spaltbreit die Tür, spähte hinaus. Niemand zu sehen. Da hatte ich die Idee mit der Zigarre. Ich positionierte den Sessel richtig hin, Tanja setzte sich breitbeinig drauf, Zigarre in der Hand.

Die Stunden im Hotel sind wie im Fluge vergangen. Glücklich und zufrieden packten wir wieder unsere Taschen zusammen. Schnell noch ein Abschlußfoto. Doch wo? Natürlich im Bett mit dem Spiegel.

Ein unvergessliches Shooting ging zu Ende. Wie kleine Kinder hatten wir Spaß und das Gefühl, manchmal was Verbotenes zu machen.

Der Tag neigte sich dem Ende entgegen, als wir in mein Auto stiegen. Auf den Weg zu ihr nach Hause, zeigte mir Tanja noch einige Sehenswürdigkeiten von Hamburg.

Ich bin mir sicher, Hamburg sieht mich wieder…

Hotelshooting in Hamburg -Teil 1-

Es war ein heißer Sommertag im August 2022. Ich fuhr nach Hamburg, denn dort war ein Fotoshooting mit Tanja geplant. Und wie immer war ich sehr aufgeregt. Ich kann es einfach nicht ändern. All die Jahre, so viele Models, es hilft nichts. Wie immer habe ich den Abend zuvor eine Schlaftablette genommen. So war ich gut ausgeschlafen, als es am nächsten Morgen mit dem Auto Richtung Norden ging. In Cloppenburg machte ich eine kleine Pause, gönnte mir einen Kaffee und meinem Auto einige Kilowatt Strom.

Voller Energie kam ich am gebuchten Hotel an. Die Straße, in der das Hotel lag, war alles andere als vertrauenerweckend. Müll stapelte sich überall, Billigläden reihten sich aneinander. Das Hotel selber wirkte zwischen zwei Gebäuden eingezwängt, direkt davor ein Parkplatz.

Langsam stieg ich aus, schaute mich um. Sofort wurde ich von einer Frau angesprochen. Was genau sie wollte, konnte ich nicht verstehen. Ich wechselte mit ihr einige Worte, dann verschwand sie.

Ich rüttelte an der Eingangstür, verschlossen. Ich entdeckte eine Klingel, drückte drauf und wartete. Ein Summen verriet, dass ich sie nun aufdrücken konnte. Ich betrat einen dunklen Flur…

Es ging eine Treppe hinauf. Überall Teppich und Plüsch. Rot war so die Grundfarbe. Früher war dies ein Bordell, was unübersehbar ist. In der ersten Etage angekommen, steuerte ich die Rezeption an. Dahinter stand eine Frau älteren Jahrgangs, Tattoos auf den Armen, blonde Kurzhaarfrisur. Wir quatschen, ich erzählte ihr, dass ich ein Zimmer hier gebucht hätte, alles klar soweit. Sie zeigte mir ein Zimmer, das mir allerdings so gar nicht gefiel. Es war in Braun gehalten, wirkte spießig. Ich zeigte ihr die Bilder aus dem Internet, wie schon erwähnt, rot und plüschig.

Nach einigen hin und her konnte sie mir dann doch das gewünschte Zimmer anbieten, jedoch muss es noch gereinigt werden. Ich war damit einverstanden, plauderte, dass gleich eine Freundin käme, und wir dort Fotos machen wollten. Autsch… keine gute Idee. Denn Fotoshootings auf den Zimmern kosten einen Aufpreis. In der Summe wäre das wirklich teuer geworden. Inzwischen erschien Tanja in einem luftigen Sommerkleid, wir begrüßten uns herzlich. Ich erzählte ihr von dem Dilemma, überlegten laut, ein anderes Hotel aufzusuchen. Die Rezeptionistin beruhigte uns, rief ihren Chef an, und nach wenigen Minuten konnte sie uns einen fairen Preis machen. Das war okay, wir stimmten zu.

Da wir jetzt noch etwas Zeit hatten (das Zimmer musste gereinigt werden), gingen wir noch zum Bahnhof, um zu frühstücken.

Kaffee, Brötchen, Lachen und Quatschen. Ich geniese diese Augenblicke. Irgendwo in der Fremde, in Erwartung eines tollen Shootings den Menschen gegenüber näher kennenzulernen. Aber Tanja war ja nicht fremd. Es war zwar erst das zweite Shooting mit ihr, trotzdem war es, als ob wir uns schon seit Jahren kennen würden. Dann kann auch schon Mal der Satz: „… ich habe keinen Slip an!“ im Gespräch fallen, und das mitten im Cafe. Ich verschluckte mich fast an meinem Kaffee, war kurz sprachlos, Tanja lachte laut los. Erklärung: für Aktaufnahmen sollte man/frau einige Zeit vorher keine zu enge Unterwäsche tragen, damit keine Abdrücke auf der Haut entstehen.

Nach dem Frühstück gingen wir zurück ins Hotel, das Zimmer war fertig. Wir fühlten uns in diesem Zimmer sofort wohl. Es war so übertrieben plüschig und kitschig… einfach toll! Natürlich durfte der Deckenspiegel über dem Bett nicht fehlen.

Beginnen wollten wir mit dem roten Canape, auf Deutsch: Sofa. Wir hatten schon einige Sachen mitgebracht:

Wir entschieden uns für die Zigarre und die Halskette. Dazu noch ein weißes Hemd als Kontrast zum roten Sofa. Das musste reichen. Ich verschob noch etwas die Möbel um Platz zu haben. Ich positionierte mich etwas oberhalb von ihr, um ihren ganzen Körper auf dem Bild zu haben:

Dann kam die Zigarre dran. Dazu stellte ich mich direkt hinter ihrem Kopf, damit diese besser zur Geltung kam, und ihr Körper in die Unschärfe verlief. Das Schwierigste hier war, nicht zu lachen…

Nach einer kleinen Pause…

… wollten wir dann im Bett weitermachen.

Doch davon im 2. Teil.