Jahresrückblick 2025

Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Zeit sich zu erinnern, was in diesen 12 Monaten fototechnisch so passiert ist. Es waren nicht viele Shootings. Und das hatte den Hintergrund, dass es in dem Jahr zuvor (2024) zu viele waren, die meiner Gesundheit nicht gerade gut taten (wie berichtet).

Deshalb begann mein Shootingjahr erst im

MÄRZ

Model: Lalla

Lalla und ich kennen uns schon seit sehr vielen Jahren, so dass sich zwischen uns schon eine Freunschaft entwickelt hat. Wir sind fast täglich in Kontakt, tauschen uns auch privat aus. Umso erstaunlicher, dass es hier erst unser zweites Shooting war. Wir trafen uns in einem von Lalla gebuchten AirBnB in Bad Hersfeld, 200 Kilometer von mir entfernt. Auch wenn wir dort die hochmoderne Kaffeemaschine nicht in Gang bekamen, machten wir natürlich einige Fotos mit Kaffeebecher.

Lalla hatte viele Klamotten mitgebracht, die wir aber leider nicht alle fürs Shooting schafften. Auch das Anziehen brachte so einige Komplikationen mit.

Zum Glück braucht es kaum Klamotten unter der Dusche.

Nach der heißen Dusche ging es wieder zurück ins Wohnzimmer, wo auch das Bett stand. Dort entstanden die nächsten Bilder:

Leider mussten wir krankheitsbedingt das Shooting vorzeitig abbrechen. Nächstes Jahr nehmen wir uns aber dafür noch mehr Zeit für uns!


MAI

Models: Jacky, Nicky, Sandra

Erst zwei Monate später ging es weiter. Über dieses Shooting habe ich sehr ausführlich hier in meinem Blog geschrieben (siehe Teil 1, Teil 2, Teil 3)

Hier einige Fotos:


Dann kam eine lange Sommerpause. In den heißen Monaten kann ich einfach nicht mehr shooten, das schaffe ich nicht mehr. Deshalb ging es erst weiter im…

SEPTEMBER

Model: Jacky

Die Temperaturen wurden für mich langsam wieder erträglicher. Da kam die Anfrage von Nicky, in einem Lostplace zu fotografieren. Aktshooting in einem Lostplace! Natürlich war ich sofort begeistert.

Zum Schluss hin fing sie doch an zu frieren, so dass wir dann aufhörten. Doch es war ein toller Abschluss für die Sommersaison.


Und somit kam der Herbst. Wir hatten den Monat…

OKTOBER

Model: Steffi und Dina

Mitten in einer Fußgängerzone im Ruhrgebiet machten wir drei es uns in einem Hotelzimmer gemütlich. Das Licht wurde immer spärlicher… naja, die Klamotten auch. 🙂

Ich kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft Steffi vor meiner Kamera stand. Zwischen uns hat sich mittlerweile ein Vertrauen aufgebaut, das seinesgleichen sucht. Dadurch sind viele sehr intime Fotos entstanden, die nicht alle für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Ich danke dir für dieses Vertrauen, es bedeutet mir wahnsinnig viel!


Nur zwei Tage später saß ich bei einer Tasse Kaffee bei…

Model: Chanty

Es war unser erstes gemeinsames Shooting. Bei dieser Tasse Kaffee lernten wir uns näher kennen, tauschten Ideen aus, die wir dann im Flur und im Schlafzimmer fotografisch umsetzten.

Bei ihr fühlte ich mich sofort wohl. Na ja, Nerds unter sich. 😉


Und damit endete für mich das Jahr. Ich bin sehr gespannt, wie es nächstes Jahr weiter geht (einige Termine stehen schon bereit).

Bedanken möchte ich mich für dieses Jahr bei allen meinen Models für ihr Vertrauen, Geduld und Kaffee. Wir sehen uns…


Instagramseiten der Models:

Dina (Nupsy) / Chanty (Firefly) / Jacky / Lalla /

Nicky / Sandra / Steffi (Mokkaauge2.0)


Wer mich oder meine Arbeit unterstützen möchte, und sei es nur mit einer Tasse Kaffee, kann es gerne über ein Klick auf die Tasse oder PayPalMe tun. Vielen Dank.

Kofi
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Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio – Teil 2-

Weiter geht’s mit dem zweiten Teil. Wer den ersten noch nicht gelesen hat, hier ist er: Teil 1

Ich wollte eine Pause vom Shooting machen, schnappte mir meine Kaffeetasse und setzte mich für einen kleinen Augenblick hin. Ich sah, wie sich die Mädels für die nächste Szene fertig machten. Werner wollte sie zusammen im Bett fotografieren.

Zwischendurch einige Selfies für Instagram.

Wie es bei mir so ist… wenn ich ein Motiv sehe, kann ich nicht untätig bleiben. Ich stellte die Kaffeetasse weg, schnappte mir meine Kamera und schlenderte rüber zum Bett.

Dort war die Stimmung schon sehr ausgelassen. Wenn drei Mädels sich verstehen und Spaß haben, dann sind sie kaum zu bremsen.

Als sie mich sahen, mussten sie mich natürlich „ärgern“.

Dann kamen wir zum Shooten. Das Licht hier war sehr weich, fiel durch ein gr0ßes Fenster. Der Hintergrund musste ständig aufgeräumt werden, da wir anfangs hier unser Equipment deponiert hatten.

Danach hatte Werner die Idee, den Billardtisch als Location zu benutzen. Fand ich gut. Der Tisch stand inmitten der vielen separaten Studiobereiche. Das hatte leider auch den Nachteil, dass diese ständig im Hintergrund zu sehen war. Auch war dieser Platz sehr lichtdurchflutet.

Ich versuchte dann, meine Ideen umzusetzen.

Die, die mich kennen, wissen, dass ich das Spiel mit Licht und Schatten liebe. Daher konnte ich es kaum erwarten, endlich in der dortigen Dusche zu fotografieren. Diesen Billardtisch hätte ich gerne in einem dunklen Raum stehen gehabt. Vielleicht mit Rauch im Hintergrund und einigen kleinen Lichtinseln. Das wäre dann eher so meins gewesen.

Nun fielen die restlichen Klamotten bei den Models. In einer Ecke hang ein Boxsack. Sandra (oder Nicky?) fragte mich, ob ich dort mit den beiden Fotos machen könne. Wer kann da schon Nein sagen?

Nach diesem spaßigen Ausflug in die „Rocky-Welt“, zog es mich in die Küche (wir näherten uns langsam der Dusche). Wenn schon ein unruhiger Hintergrund, dann auch richtig! Und ich mag es (ist das ein Fetisch?), nackte Frauen in der Küche zu fotografieren. Also ging ich anschließend mit Sandra und Jacky in die Küche, mussten dort aber erst etwas Platz schaffen.

Nachdem das Essen und Trinken auf dem Tisch gepackt waren, konnten die Models auf den Tresen in der Küche steigen.

Kleiner Funfact ist hier zu sehen…

… auch wenn die Models oft nackt durch die Gegend laufen, tragen sie oft warme Schuhe oder Socken (Hauptsache die Füße sind warm), um sich nicht zu erkälten. Sieht manchmal sehr lustig aus…

Hier konnte ich mich so richtig kreativ auslassen. Das Licht war hier eher nach meinem Geschmack.

Shooting done…

Dann gab es noch einige Einzelaufnahmen, wo ich auch auf die Wünsche der einzelnen Models einging.

Und dann war es soweit, ich begab mich mit den Dreien in die Dusche. Und was da für Bilder entstanden, siehst Du im 3. Teil…

Fortsetzung folgt…


Mitwirkende:

Models:

Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

Fotografen:

Werner (Instagram) Christian (Instagram)

Studio:

Ruhrpottstudio


Ohne Kaffee, kein Shooting. Ich brauche das Zeug, um kreativ zu sein. Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“ (lange Fahrten, Shooting, Bildbearbeitung, Blog schreiben…).

Vielen Dank.

Kofi
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Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio -Teil 1-

„Wenn du diese Musik anlässt, bin ich sofort weg!“ Werner schaute mich an und erkannte, dass es mir ernst war. Schnell schaltete er den Schlagersender aus. Schlager… geht ja gar nicht. Wir einigten uns lachend auf ein Oldiesender und fingen an, unsere Taschen in den hinteren Teil der Küche auszupacken. Erst vor wenigen Minuten trafen wir uns vor dem Ruhrpottstudio, drin machten wir erstmal einen kleinen Rundgang. Ich war das erste Mal hier, und es gefiel mir auf Anhieb. Gerade die Dusche erweckte mein Interesse. Doch dazu später mehr im 2. Teil. Meine Anspannung fiel zusehends ab (viele wissen, dass ich vor jedem Shooting immer wahnsinnig nervös bin).

Erstmal hieß es Kaffee trinken und das Shooting planen, wer mit wem wann und wo shootet.

Als erstes wollte ich mit Sandra in dem hinteren Teil des Studios shooten. Der Raum war sehr liebevoll und romantisch eingerichtet. Rechts stand ein altes Sofa, vor Kopf ein Schreibtisch, verschiedene Möbelstücke und viele Pflanzen. Alles machte einen sehr mediterranen Eindruck. Ein großer Spiegel rundete alles ab. Das Licht fiel durch ein großes Fenster, so dass ich nicht auf künstliches Licht angewiesen war (ich arbeite überwiegend mit natürlichen Licht).

Nach dem Schminken ging es los. Erst mal warm werden, einige Posen ausprobieren.

Langsam entwickelte sich ein Flow. Sandra und ich fotografieren schon das dritte Mal mitteinander, so dass wir unsere Ideen schnell ohne viele Worte umsetzen konnten.

Danach ging es mit Jacky weiter. Uns hatte es der Schreibtisch und das alte Sofa angetan.

Das Licht war hervorragend, so dass ich meine kleine Blitzanlage wiedermal unausgepackt in der Ecke liegen ließ.

Jetzt war eine kleine Pause angesagt.

Ich liebe Film-Noir. Die alten SW-Gangsterfilme mit kaputten Typen mit einem Whiskyglas in der Hand in einer Bar, umgeben von Zigarettenqualm, verführerischen Femme Fatal und Klaviermusik (siehe Humphfrey Bogart und Ingrid Bergman in „Casablanca“). Und hier im Studio befand sich ebenfalls so eine Ecke, die durch ihre Bar und Jalousien diese Atmosphäre vermittelte.

Nun war Nicole bei mir an der Reihe. Sie hatte ein rotes Kleid dabei. Natürlich sollten die Bilder passend zu Film-Noir in Schwarzweiß sein, doch hier knallten die Farben so richtig.

Ich war voll in meinem Element. Habe ich etwas Neues für mich entdeckt? Sonst waren es ja nackte Frauen in Lostplaces (was ich immer noch gerne mache). Aber solche Szenen haben mich jetzt so richtig angefixt. Vielleicht werde ich mich in Zukunft darauf stärker konzentrieren.

Wir machten weiter:

Zu einer Bar-Szene gehören auch mal zwei Personen: der Barkeeper und sein Gast. Also musste Sandra nochmal herhalten.

Natürlich musste das Outfit passen. Zuerst hatte Sandra noch eine Kleinigkeit an. Doch wir entschieden schnell, dass es spannender sei, wenn beide nackt sind. Hier half Jacky Sandra noch, dass alles gut sitzt, was dann später nicht mehr vonnöten war.

Und so entstanden dann die nächsten Bilder:

(Fortsetzung folgt…)


Mitwirkende:

Models:

Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

Fotografen:

Werner (Instagram) Christian (Instagram)

Studio:

Ruhrpottstudio


Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

Vielen Dank!