Drei Models, zwei Fotografen, ein Studio – Teil 2-

Weiter geht’s mit dem zweiten Teil. Wer den ersten noch nicht gelesen hat, hier ist er: Teil 1

Ich wollte eine Pause vom Shooting machen, schnappte mir meine Kaffeetasse und setzte mich für einen kleinen Augenblick hin. Ich sah, wie sich die Mädels für die nächste Szene fertig machten. Werner wollte sie zusammen im Bett fotografieren.

Zwischendurch einige Selfies für Instagram.

Wie es bei mir so ist… wenn ich ein Motiv sehe, kann ich nicht untätig bleiben. Ich stellte die Kaffeetasse weg, schnappte mir meine Kamera und schlenderte rüber zum Bett.

Dort war die Stimmung schon sehr ausgelassen. Wenn drei Mädels sich verstehen und Spaß haben, dann sind sie kaum zu bremsen.

Als sie mich sahen, mussten sie mich natürlich „ärgern“.

Dann kamen wir zum Shooten. Das Licht hier war sehr weich, fiel durch ein gr0ßes Fenster. Der Hintergrund musste ständig aufgeräumt werden, da wir anfangs hier unser Equipment deponiert hatten.

Danach hatte Werner die Idee, den Billardtisch als Location zu benutzen. Fand ich gut. Der Tisch stand inmitten der vielen separaten Studiobereiche. Das hatte leider auch den Nachteil, dass diese ständig im Hintergrund zu sehen war. Auch war dieser Platz sehr lichtdurchflutet.

Ich versuchte dann, meine Ideen umzusetzen.

Die, die mich kennen, wissen, dass ich das Spiel mit Licht und Schatten liebe. Daher konnte ich es kaum erwarten, endlich in der dortigen Dusche zu fotografieren. Diesen Billardtisch hätte ich gerne in einem dunklen Raum stehen gehabt. Vielleicht mit Rauch im Hintergrund und einigen kleinen Lichtinseln. Das wäre dann eher so meins gewesen.

Nun fielen die restlichen Klamotten bei den Models. In einer Ecke hang ein Boxsack. Sandra (oder Nicky?) fragte mich, ob ich dort mit den beiden Fotos machen könne. Wer kann da schon Nein sagen?

Nach diesem spaßigen Ausflug in die „Rocky-Welt“, zog es mich in die Küche (wir näherten uns langsam der Dusche). Wenn schon ein unruhiger Hintergrund, dann auch richtig! Und ich mag es (ist das ein Fetisch?), nackte Frauen in der Küche zu fotografieren. Also ging ich anschließend mit Sandra und Jacky in die Küche, mussten dort aber erst etwas Platz schaffen.

Nachdem das Essen und Trinken auf dem Tisch gepackt waren, konnten die Models auf den Tresen in der Küche steigen.

Kleiner Funfact ist hier zu sehen…

… auch wenn die Models oft nackt durch die Gegend laufen, tragen sie oft warme Schuhe oder Socken (Hauptsache die Füße sind warm), um sich nicht zu erkälten. Sieht manchmal sehr lustig aus…

Hier konnte ich mich so richtig kreativ auslassen. Das Licht war hier eher nach meinem Geschmack.

Shooting done…

Dann gab es noch einige Einzelaufnahmen, wo ich auch auf die Wünsche der einzelnen Models einging.

Und dann war es soweit, ich begab mich mit den Dreien in die Dusche. Und was da für Bilder entstanden, siehst Du im 3. Teil…

Fortsetzung folgt…


Mitwirkende:

Models:

Jacky (Instagram) Nicole (Instagram) Sandra (Instagram)

Fotografen:

Werner (Instagram) Christian (Instagram)

Studio:

Ruhrpottstudio


Ohne Kaffee, kein Shooting. Ich brauche das Zeug, um kreativ zu sein. Wenn Du mir helfen möchtest, dass ich unterwegs zu einem Shooting nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“ (lange Fahrten, Shooting, Bildbearbeitung, Blog schreiben…).

Vielen Dank.

Kofi
PayPal me

Wild West Shooting

Treffpunkt war eine kleine Ranch in der Nähe von Düsseldorf, auf der Quarter Horses gezüchtet werden. Über mir donnerte ein landendes Flugzeug dem naheliegenden Flughafen an, während ich mich über einen holperigen Weg mehrere große Gebäude näherte. Ich stelle meinen Wagen ab und rief Sandra, mein heutiges Model, an. Minuten später begrüßten wir uns herzlich. Sie selber war schon einige Tage hier, kam sie doch aus der Nähe von Hamburg. Die Ranch, auf der Kinderunterricht, geführte Ausritte, Ferienbetreuung und Rodeos stattfinden, gehört einer Freundin von ihr, also verband sie ihren kleinen Urlaub mit einem Shooting.

Hier mal der Link zur Ranch: Horsemannplace

Um uns besser kennenzulernen (es war unser erstes Treffen und Shooting), gingen wir in einer Art Saloon. Schon hier sah es klasse aus, sofort entstanden in meiner Fantasie die ersten Bildideen.

Mit unseren Kaffee setzten wir uns draußen hin und fingen an zu quatschen und Ideen zu entwickeln.

Als Location dienten uns hier die kleinen Hütten, die in der Nähe des Haupthauses standen. Mit einem Male fühlte ich mich wie im Wilden Westen. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde hier diese Westernatmosphäre nachgebaut, ich war begeistert.

Als erstes gingen wir zu einer urigen Holzhütte. Hier passt es, erotische Fotos in Richtung Wilder Westen zu machen.

Die Ideen sprudelt nur so, immer andere Outfits wurden ausprobiert.

Sandra und ich hatten sehr viel Spaß. Wie es sich herausstellte, haben wir beide auch Sponsoren, die uns regelmäßig finanziell unterstützen. Wir beschlossen, hier Fotos zu machen, die ausschließlich unsere Sponsoren als Dankeschön für ihre Unterstützung bekamen (sie haben sich sehr gefreut). Weitere Infos am Ende des Blogs.

Zurück zu den andern Hütten entstanden andere Ideen. Denn diese sahen innen sehr romantisch aus.

Sandra zog sich um.

Es war sehr eng in diesem Raum, doch das Licht war fantastisch. Ich beschloss, die Bilder etwas überzubelichten, um den romantischen Touch zu verstärken.

Es entstanden sehr romantische aber auch erotische Bilder…

Im Grunde bin ich sehr schüchtern. Ich weiß, das widerspricht sich als Fotograf für Aktaufnahmen. Am Anfang habe ich oft Schwierigkeiten, dem Model zu erklären, was für eine Pose ich mit so vorstelle, wie weit sie nackt sein soll, etc. Sehr wichtig bei solchen Aufnahmen ist das Vertrauen. Ich kann es nicht oft genug sagen. Denn nur dann können solche befreiten Aufnahmen entstehen. Sandra und ich verstanden uns auf Anhieb. Somit konnte ich frei meine Wünsche äußern, sie aber auch ihre. Es passte einfach…

Später am Tag hatten wir noch die Idee, mit einer Wanne auf der großen Koppel zu shooten.

Eine Idee folgte der anderen. Ich kam aus dem Shooting gar nicht mehr heraus.

Doch auch dieser Tag ging irgendwann zu Ende. Erschöpft aber wahnsinnig glücklich verabschiedeten wir uns.

Danke an Sandra für diesen fantastischen Tag voller Lachen und kreativer Idden. Ich freue mich schon auf unser nächstes Shooting.

Sandra auf Instagram: sandra_onlyprivat75

Wenn Du Sandra unterstützen möchtest, würde sie sich über eine kleine Spende sehr freuen: Sandras PayPal: sandraonlyprivat1975@gmail.com


So ein Shooting macht sehr viel Spaß. Und ich mache das nicht, um Geld zu verdienen. Auch in Zukunft möchte ich meine Dienste kostenlos anbieten. Aber Fahrten zu Location, mieten von Hotelzimmern oder eben der berühmte Kaffee unterwegs kosten nun mal Geld.

Wenn Du mir helfen willst, dass ich unterwegs nicht an Koffeinmangel leide, ist mir jeder Euro sehr willkommen. Ich sehe das auch als kleine Honorierung meiner „Arbeit“. Einfach auf die Kaffeetasse klicken.

Vielen Dank.

Buy Christian a coffee

Badewannenshooting

Wieder war ein Shooting mit Steffi geplant. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft sie schon vor meiner Kamera stand. Wir haben bisher eine weite Palette an Themen abfotografiert, von Akt bis Pornart war alles dabei. Auf der Wunschliste stand aber immer noch ein Badewannenshooting. Dieses hatte ich zwar schon gemacht, nicht aber mit Steffi. Da ihre Badewanne Zuhause zu „normal“ aussah, schaute ich mich im Internet auf der Plattform „Airbnb“ nach einer geeigneten Wohnung um, und wurde schnell fündig.

Somit stand dem Shooting nichts mehr entgegen. Oder doch? Steffi meinte (und da gab ich ihr recht), dass die Fotos nicht aus der Vogelperspektive, sondern aus der Sicht eines in der Wanne befindlichen Person sein sollte. „Vergiß nicht, deine Badehose einzupacken!“, riet sie mir. Auf meine Erwiderung, dass ich keine Badehose besitze, meinte sie nur lapdar: „Dann gehst du eben nackt in die Wanne. Wir kennen uns schon so gut, außerdem macht mir das nichts aus.“

Okay, ihr vielleicht nicht, aber ich bin in dieser Hinsicht schon sehr… schüchtern. Naja, Unterhose geht auch.

Am Tag des Shootings war alles gepackt, mein obligatorischer Apfel war natürlich auch mit dabei, und schon ging es auf die Autobahn…

Pünktlich kam ich an. Als ich aus meinem Wagen stiegt, sah ich, wie Steffi gerade ihr Auto einparkte. Wir begrüßten uns, ich half ihr, die vielen Taschen mit Klammoten („lieber zu viel als zu wenig“) nach oben in die Wohnung zu schleppen. Dort angekommen verschafften wir uns erst einen kleinen Überblick.

Uns gefiel auf Anhieb die Wohnung. Die Küche war recht klein, dafür war das Wohnzimmer geräumig, und hatte interessante Lichtverhältnisse. Und das Badezimmer eben diese schone Eckbadewanne, wo wir beide reinpassen. Und schon wurde ich wieder etwas nervös…

Nun begann das Shooting. Ich stellte etwas das Wohnzimmer um, während Steffi ihre mitgebrachten Klamotten sortierte.

Als erstes fingen wir am Tisch an. Ich nutzte das Licht vom Balkon. Es war recht wenig, was dort hineinfiel, aber es reichte aus:

Dann ging es zum Sessel. Mir gefiel die ganze Kombination mit dem Licht und dem Bild im Hintergrund.

Wir wechselten in die Küche. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei meinen Shootings ein Motiv immer wieder gerne mache: erotische Frau mit einer Tasse Kaffee am Fenster. So auch hier:

Im Wohnzimmer zurück entstanden dann noch weitere Bilder. Das ist der Vorteil, wenn man mit einem Model schon öfters zusammengearbeitet hat. Man ist auf beiden Seiten viel lockerer, das Vertrauen ist da. Ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass das Model nicht angefasst wird, daran halte ich mich selbstverständlich auch! Wenn es aber dann mal passiert, dass etwas verrutscht ist, das Model sich allerdings schon in der finalen Pose befindet, dann frage ich vorher, ob ich sie mal kurz berühren darf. Wie schon erwähnt, kennen Steffi und ich schon recht lange, so dass das kein Problem ist.

Wir machten eine kleine Kaffeepause, schauten uns die bisher gemachten Fotos an, und waren sehr zufrieden.

Da war ja noch was. Ach ja, richtig, die Badewanne.

Wir gingen ins Badezimmer und ließen das Wasser ein. Steffi zog sich ihr schwarzes Netzteil an, das einen wunderbaren Kontrast zu dem mit Milch durchsetzten Badewasser ergab.

Während sie nebenan noch die letzten Vorbereitungen an ihrem Outfit vornahm, musste ich an unsere Chats im Vorfeld denken. Aus Spaß hatte ich immer geschrieben, dass ich auch nackt in die Wanne ginge, für ein gutes Foto tue ich fast alles. Und sie immer mit der Retourkutsche, dass ihr das überhaupt nichts ausmachen würde, schließlich kennen wir uns schon eine halbe Ewigkeit. Ich überlegte, schaute abwechselnd zur Wanne und meine Unterwäsche…

Kurze Zeit später war ich in der Wanne, Steffi kam hinzu, und wir begannen mit dem Shooting. Es war einfach nur klasse. Durch meine Kamera sah es wirklich so aus, wie wir es uns vorgestellt haben. So ein entspanntes Shooting hatte ich schon lange nicht mehr gehabt.

Natürlich ließen wir es uns auch nicht nehmen, einige provokante Bilder zu machen.

Nach 3 Stunden war das Shooting beendet. Wir packten alles zusammen und verließen zufrieden die Wohnung. Draußen verabschiedeten wir uns, ich stieg ins Auto. Dort saß ich erst einige Minuten, ließ das Shooting nochmal Revue passieren. Mit einem Lächeln startete ich dann den Wagen und fuhr los…


Wer mich oder meine Arbeit unterstützen möchte, und sei es nur mit einer Tasse Kaffee, kann es gerne über ein Klick auf die Tasse oder PayPalMe tun. Vielen Dank.

Kofi
PayPal me