Mit Anne im Theater

Zumindest denken wir, dass es ein altes Theater war. Alles sprach dafür. Die große Freifläche, verschiedene Abgrenzungen und nicht zuletzt die Bühne auf der Kopfseite. Wie auch immer, uns gefiel es hier auf Anhieb.

Doch zuerst musste ich ja hin. Die Location befand sich in Köln. Anne hatte mich schon vor einiger Zeit gefragt, ob ich mich als Fotograf zur Verfügung stellen würde. Nach unserem letzten Shooting in einem Schloß (nachzulesen hier: Anne im Schloß), sagte ich sofort zu.

Ich stand schon sehr früh auf. Mit Hilfe einer kleinen Schlaftablette hatte ich die Nacht gut überstanden (vor Shootings bin ich immer so nervös, dass ich ohne Hilfe nicht schlafen kann). Unterwegs noch schnell eine kleine Stärkung und einen Kaffee.

Fotografenfrühstück on the road

Dort angekommen, wurde ich schon von Anne erwartet. In einem Hinterhof und über eine kleinen Treppe, erreichten wir die Location. Es war recht kühl dort. Kein Wunder, es war ja auch November. Wir nutzten zwar die kleinen Standheitzungen, diese brachten aber nicht viel. Egal. In einer Ecke gab es einen großen Tisch uns Sitzmöglichkeiten. Dort stand auch ein Radio, in dem ich entspannte Deluxe-Musik einstellte. Passend zu diesem Ambiente.

Im hinteren Bereich stand ein altes Klavier. Das ganze Arrangement drumherum faszinierte uns, so dass wir dort mit dem Shooting beginnen wollten.

Anne zog sich um, und schon fingen wir an.

Wie ich schon öfters erwähnt habe, vermeide ich das Blitzen. Das Licht vor Ort muss reichen. Auch wenn ich hier teilweise mit ISO 2500 gearbeitet habe. Ja, dann rauscht es etwas in den Bildern, aber das passte hier sogar.

Hinter dem Klavier war eine Holztreppe.

Das Licht vom Fenster nebenan ergab eine schöne Atmosphäre.

Hier entstanden dann die nächsten Bilder.

Danach zog es uns zum Kamin. Wenn dieser schon hier aufgebaut ist, müssen wir ihn natürlich nutzen.

Nun brauchten wir eine kleine Pause. Sie war aber wirklich klein, weil wir nur 3 Stunden Zeit hatten, bis die nächsten hier auf der Matte stehen.

Als nächstes wollten wir dieses… Sofa (hat einen anderen, französischen Namen, den ich mir aber nicht merken kann) ausprobieren.

Zu diesen Zweck schob ich ihn vor dem Spiegel. Diesen Hintergrund fand ich interessanter als die eintönige Wand.

Dann hieß es, den richtigen Winkel und Fokuspunkt finden.

Direkt daneben war eine Spielwiese mit vielen Weihnachtssachen. Wie schon geschrieben, hatten wir November, und Weihnachten war nicht mehr so weit entfernt. Was lag also näher, dieses auszunutzen. Anne zog lange rote Wollsocken an. Das passte…

Die Zeit flog nur so dahin. Wir gönnten uns nun kaum noch eine Pause. Während Anne sich das nächste Outfit anzog, räumte ich die Accessoires von einer Ecke in die andere. Wenn ich überlege, wieviele Anfragen ich (hauptsächlich von männlichen) Followern bekomme, die gerne bei einem solchen Shooting dabei sein möchten, fand ich den Gedanken nun gar nicht mehr so abwegig. So ein Assistent hat doch was. Und wenn dieser sogar noch dafür bezahlt, drückt das auch noch unsere Kosten. Vielleicht mal eine Überlegung wert…

Nun kamen wir an der Bühne an. Das Licht schwand langsam, so dass wir uns etwas beeilen mussten.

Hinter der Bühne stand ein Bett. Es war mittlerweile recht schummrig geworden. Das Bett mit der maroden Wand im Hintergrund… das weckte in mir mein Faible fürs Melancholische.

Doch nun näherten wir uns langsam dem Ende des Shootings zu. Wir räumten noch schnell alles auf, und schon waren die drei Stunden rum.

Vielen Dank an Anne, die wieder eine fantastische Location gefunden hat. Shootings mit dir machen einfach nur Spaß.

Anne auf Instagram:

curvy_dilja_anne


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