Nach einer kleinen Pause wollten wir nun im Bett weiter machen. Wer den ersten Teil noch nicht gelesen haben sollte, hier ist er: Teil 1
Das Bett war wirklich ein Hingucker: groß, plüschig-kitschig mit einem Spiegel darüber.

Zuerst machten wir Aufnahmen mit und ohne Hemd, hin und wieder kam die Halskette zum Einsatz… wenn auch nicht unbedingt nur am Hals:


Und dann kamen diese mörder Lackstiefel dran. Es war schon ein Kampf, diese anzuziehen. Doch was macht Fotograf nicht alles für ein gutes Foto. 🙂

Diese roten Stiefel waren wirklich ein Mehrwert in diesem roten Bett. Es passte wirklich alles zusammen.



Selbst in Schwarzweiß:



Wir hatten unseren Spaß. Tanja hatte plötzlich die Idee, draußen im Flur zu shooten. Ich schaute sie an. Sie trug nichts als die Stiefel. Auch wenn Hamburg sehr offen ist, eine nackte Frau im Hotelflur… doch hey, warum nicht?
Ich spähte in den Flur. Entfernt waren Geräsche zu hören, sonst aber keiner zu sehen. Wir fingen damit an, dass Tanja an der geöffneten Tür steht, ich im Flur.
Der Sessel, der da im Flur stand, zog uns magisch an. Wie können wir den gut in Szene setzen? Unsere erste Idee war auf allen Vieren.


Plötzlich Stimmen, Geräusche von Schritten… kichernd rannten wir in unser Hotelzimmer zurück (mein Respekt, wie Tanja auf diesen Absätzen laufen konnte). Lachend lehnten wir uns an die Innenseite der Tür.
„Wurden wir gesehen?“, fragte ich atemlos. „Ja, ich glaube schon“, japste Tanja. Nun gut, dann hatte jemand einen schönen Anblick genießen dürfen. Es wurde wieder leiser im Flur, ich öffnete eine Spaltbreit die Tür, spähte hinaus. Niemand zu sehen. Da hatte ich die Idee mit der Zigarre. Ich positionierte den Sessel richtig hin, Tanja setzte sich breitbeinig drauf, Zigarre in der Hand.

Die Stunden im Hotel sind wie im Fluge vergangen. Glücklich und zufrieden packten wir wieder unsere Taschen zusammen. Schnell noch ein Abschlußfoto. Doch wo? Natürlich im Bett mit dem Spiegel.

Ein unvergessliches Shooting ging zu Ende. Wie kleine Kinder hatten wir Spaß und das Gefühl, manchmal was Verbotenes zu machen.
Der Tag neigte sich dem Ende entgegen, als wir in mein Auto stiegen. Auf den Weg zu ihr nach Hause, zeigte mir Tanja noch einige Sehenswürdigkeiten von Hamburg.
Ich bin mir sicher, Hamburg sieht mich wieder…






























